Im dritten Quartal hat Amazon ein Umsatzwachstum von 24 Prozent erwirtschaftet und kommt nun auf 17,1 Milliarden Dollar (12,4 Mrd Euro). Doch Amazon tut, was ein guter Kaufmann tut: Er reinvestiert. Deshalb lief ein Verlust von 41 Mio. Dollar auf, berichtet das Handelsblatt.
Nicht nur neue Logistikzentren stehen auf dem Investitionsplan, wie beispielsweise in Tschechien und Polen [mehr…]. Weniger bemerkt investiert Amazon vor allem in die Entwicklung vom Internethändler zum Technologieunternehmen: vom eigenen Tablet bis hin zu Cloudcomputing für Firmen scheint es Apple und Google Konkurrenz machen zu wollen. Aber auch der Kunsthandelsdienst und ein neuer Prime-Dienst für Kunden in den USA gehören dazu.
Wie das Handelsblatt berichtet, habe Amazon trotzdem erst in dieser Woche die Schwelle für den Gratisversand im US-Heimatmarkt von 25 auf 35 Dollar pro Bestellung angehoben. Für Deutschland sei eine Anhebung der 20-Euro-Schwelle „derzeit nicht geplant“, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage des Handelsblattes. Die Aktie stieg um acht Prozent nachbörslich. Für das Weihnachtsgeschäft wagt das Unternehmen allerdings keine allzu euphorischen Prognosen