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Prix Femina Étranger für Richard Ford

Der US-amerikanische Schriftsteller Richard Ford wird mit dem französischen Literaturpreis Prix Femina Étranger für den besten ausländischen Roman ausgezeichnet. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman Kanada, wie die Jury heute in Paris bekanntgab.

In der Kategorie für den besten französischsprachigen Roman gewann die kamerunische Autorin Léonora Miano mit Saison de l‘ombre. Der Essay-Preis geht an Jean-Paul und Raphaël Enthoven mit ihrem Dictionnaire amoureux de Proust.

Der Prix Femina ist einer der wichtigsten Literaturpreise in Frankreich. Er wird jährlich von einer Jury vergeben, welcher ausschließlich Frauen angehören. Bereits seit 1904 wird er für herausragende französische Romane verliehen, seit 1985 gibt es auch eine Kategorie für ausländische Werke. Unter den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern waren J. M. Coetzee, Ian McEwan, Javier Marías und Joyce Carol Oates.

Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. Er hat sieben Romane sowie zahlreiche Novellen, Kurzgeschichten und Essays veröffentlicht. 1996 erhielt er für Unabhängigkeitstag den Pulitzer Prize.

Kanada erschien im August 2012 in deutscher Übersetzung von Frank Heibert bei Hanser Berlin.

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