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München: Kollegialer Austausch auf hohem Niveau

Der „1. IT-Gipfel der Akademie des Deutschen Buchhandels“ versammelte etwa 60 IT-Verantwortliche großer und mittelständischer Buch- und Presseverlage zusammen mit IT-Dienstleistern in der aufregenden Location des Münchner „Design Quarter“ – die auf diesen Andrang nicht vorbereitet war. Entsprechend eng saß und stand man. Aber ähnlich wie in vollen U-Bahnen kam das Gespräch um so schneller in Gang.

Nicht nur die Referenten waren freigebig mit ihrem Wissen. Auch die Gäste teilten es gern – erfreulich, denn es bestand Einigkeit, dass IT bereits heute ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist und künftig noch wichtiger werden wird. Scharf wurde dabei unterschieden zwischen der IT, die einfach da sein und geräuschlos funktionieren muss, um Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten, und der IT, die auf den Produktionsprozess unmittelbar einwirkt. Auf diese habe sich die Aufmerksamkeit und der Gestaltungswille der IT-Verantwortlichen und Geschäftsführungen zu konzentrieren.

Verlagsberater Peter Kirchner moderierte und hatte dabei wenig zu tun, um den roten Faden in der Hand zu behalten: Die Referenten – darunter Holtzbrinck-CIO Johann Kempe, Markus Ilka, oberster Informationsmanager der Motorpresse, de Gruyter-IT-Director Christian Kohl, um nur die Repräsentanten der Verlage zu nennen – warfen einander geschickt die Bälle zu und harmonierten in ihren Ansichten und Einstellungen gegenüber den fachlichen Problemen – ob dies nun die Vorteile cloudbasierter Dienste betraf oder die Notwendigkeit von CRM und Data Mining. Die Erkenntnis hat sich längst durchgesetzt, dass spätestens mit dem Eintritt in digitale Produktion und Vermarktung die Verlage sich zu IT-Betrieben mausern müssen und sich nicht mehr allein als Inhalte-Manufakturen definieren dürfen, um erfolgreich zu sein.

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