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Heinold fragte im November nach: Husum

Die richtige Antwort lautet: Husum. Husum steht als Kurzform für die Verlagsgruppe Husum, ist deren Sitz und die Stadt, die von Theodor Storm als die „graue Stadt am Meer“ besungen worden ist und in der so manche seiner Erzählungen spielt.

Die Husum Druck- und Verlagsgesellschaft mbH u. Co.KG wurde 1973 in Husum als Nachfolgegesellschaft der Firma Friedr. Petersen, Buchdruckerei und Verlag, gegründet. Kommanditisten waren die Kauffrau Ellen Iselt, die Firma Evers-Druck in Meldorf und der Kaufmann Peter Cohrs, Geschäftsführer war Ingwert Paulsen sen. Kommanditisten sind gegenwärtig Ingwert Paulsen und Ingwert Paulsen sen. Geschäftsführer ist Ingwert Paulsen.

In dritter Generation für das Unternehmen aktiv, aber noch nicht direkt darin tätig sind Gudrun Paulsen (Soziale Netzwerke), Ingwert Paulsen jr. (Betreuung der Homepage) und Lorenz Paulsen (E-Book-Erstellung, Controlling).

Zur Verlagsgruppe Husum gehören folgende Firmen:
– Husum Druck- und Verwaltungsgesellschaft mbH u. Co. KG, Komplementärin ist die I. Paulsen Verwaltungs-GmbH
– Hamburger Lesehefte Verlag Ingwert Paulsen jr. e. K.
– Matthiesen Verlag Ingwert Paulsen jr.
– Hansa Verlag Ingwert Paulsen jr.
– Verlag der Nation Ingwert Paulsen jr.
– Frank Wagner Verlagsbuchhandlung Ingwert Paulsen jr. e. K.
– Dr. Joachim Schneider Fachbuchhandlung Ingwert Pailsen jr. e. K.
– Turmschreiber Verlag Ingwert Paulsen jr. e. K.
– WEIHNACHTSHAUS Ingwert Paulsen jr. e. K.

„Meine Frau Alix sammelt alles rund um Weihnachten, ich sammle Verlage“, hat Ingwert Paulsen in einem Gespräch mit dem „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ mit selbstironischem Unterton erläutert. In der Tat ist das Privatmuseum WEIHNACHTSHAUS im Jahr 2008 aus der seinerzeit 25jährigen Sammeltätigkeit der Verlegerin Alix Paulsen hervorgegangen. Es umfasst mehrere Tausend Exponate mit dem Schwerpunkt „Erzgebirgische Volkskunst“. Geöffnet ist das Museum fast das ganze Jahr. Lediglich nach dem großen Fest ist es jeweils von Mitte Januar bis Mitte Februar geschlossen, bis März hat es eingeschränkte Öffnungszeiten (www.weihnachtshaus.info). Der historische Laden hat die gleichen Öffnungszeiten. Namhafte Hersteller wie die Werkstätten Flade (Olbernhau), Schildkröt Puppen und Spielwaren (Rauenstein), Teddy-Hermann (Hirschaid) und nicht zuletzt Wendt & Kühn (Grünhainichen) mit den weltberühmten Elfpunkte-Engeln haben den Museumsladen als Fachhändler anerkannt.

Neben seinem Kernbestand und Sonderschauen zu weihnachtlichen Themen bietet das Museum als Dauerausstellungen eine „Werkstatt des Weihnachtsmannes“ und „Deutsches Spielzeug aus 150 Jahren“ an.

Ich darf als „Fachautor für Verlegerisches und Sächsisches“ anfügen, dass meine drei Nachschlagewerke „Erzgebirgisches Weihnachts-ABC“, „Erzgebirgisches Brauchtums-ABC“ und „Erzgebirgisches Spielzeug-ABC“, sämtlich bei Husum erschienen, weitgehend mit Fotos von Ausstellungstücken aus dem WEIHNACHTSHAUS illustriert sind.
Wolfgang Ehrhardt Heinold

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