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Lesetipp: 560 Autoren und Verleger rufen zur Respektierung des Rechts auf persönliche Daten auf

Mit einem dramatischen Aufruf wenden sich Julie Zeh und Ilija Trojanow an Regierungen und die Vereinten Nationen, die digitalen Rechte des einzelnen Bürgers zu wahren. Zusammen mit 560 Schriftstellern aus 83 Ländern fordern sie eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte.

In einer geheim gehaltenen Welle haben beide Autoren den Coup vorbereitet, indem sie Schriftsteller jeweils gebeten haben, ihre Freunde und Bekannten um eine Unterschrift unter den Aufruf zu bitten, wie Julie Zeh im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erläutert. Nicht nur internationale Autoren (unter ihnen fünf Nobelpreisträger) sind dabei wie Umberto Eco, Tom Stoppard, Paul Auster, Jonathan Littell, J. M. Coetzee, Elfriede Jelinek, T. C. Boyle und Peter Sloterdijk, sondern auch Verleger haben den Aufruf laut FAZ unterschrieben. Auch Verleger wie Michael Krüger, Jo Lendle und Antje Kunstmann sind dabei. „Spätestens ab morgen früh kann man mitzeichnen auf change.org“, so Zeh in einem Post aus Facebook.

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