
Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Zeit
„Das Imperium gibt nach“: Werner Dahlheim erzählt in Die Welt zur Zeit Jesu eine unwahrscheinliche Erfolgsgeschichte: Die Unterwanderung des Römischen Reichs durch das Christentum (C. H. Beck)
„Vom Stapel“: Um sympathisch shoppen geht’s in Guido Maria Kretschmers Anziehungskraft, ds Buch sei „unwiderstehlich“ (Edel)
„In schwarzen Löchern“: Um Sehnsucht und Geilheit geht’s in Andreas Maier dritten Band (Die Straße ) seiner hessischen Heimatzertrümmerung, worin er vom Erwachen der Triebe erzählt (Suhrkamp),
„Nicht nur für Snobs“ ist Evelyn Waughs unvergesslicher Dandy-Roman Wiedersehen mit Brideshead bei Diogenes
Die Redaktion rät zu: RépubliqueTerre/Republik Erde von Rüdiger Fischer im Odile Verlag
„Der Vorrat an Geschichten ist aufgebraucht“: Zu Besuch bei Urs Widmer, „dem großen Schweizer Schriftsteller, der nicht mehr schreiben will“, wie Ursula März berichten wird. Anlass:
Widmers Reise an den Rand des Universums, Diogenes
Und im Magazin:
Stephen King bedauert seinen Roman Amok
Der Bestsellerautor Stephen King hat es rückblickend bedauert, seinen Roman „Amok“, in dem ein Schüler seine Lehrer umbringt, geschrieben zu haben. „Möglicherweise kann ein Buch längst vorhandene Wut steigern. Das wäre dann so, als ob man Benzin auf ein Feuer kippt und es zur Explosion kommt. Aber zumindest die Glut war eben schon vorher da“, sagt der 66jährige Amerikaner, einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Gegenwart, im aktuellen ZEITmagazin.
Dennoch halte er nichts von der These, „dass Gewaltdarstellungen in Büchern, Filmen oder Videospielen der Grund dafür sind, dass Menschen schlimme Dinge tun“, so King. Er habe den Roman Amok „als wütender junger Mann“ geschrieben und das Buch in den USA direkt aus dem Verkauf ziehen lassen.
Schuldig habe er sich dennoch nie gefühlt, „ich kann nichts dafür, dass manche von diesen Wirrköpfen mein Buch gelesen haben, denn ich erschaffe nichts, was nicht vorher schon vorhanden ist“, so King, dessen Horror-Romane, darunter „Shining“ und „Carrie“, sich weltweit bisher rund vierhundert Millionen mal verkauft haben.
FREITAG
„Mein Suchtlesejahr 2013“ – Kolumnist Erhard Schütz blickt auf sein Lektürejahr zurück und gibt letzte Tips
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mein-suchtleseleben-die-lieblingsbuecher-des-professors-aus-dem-jahre-2013
„Lauter beste Autoren“ – Früher dienten die Verlagsvorschauen der Orientierung. Heute verkünden sie die immergleichen Superlative. Von Gert Ueding
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/lauter-beste-autoren
„In der Authentizitätsfalle“ – In Innocent Nation untersucht Jens Kabisch, wie sich Barack Obamas Suche nach Glaubwürdigkeit an der Hoffnung auf eine andere Politik reibt. Von Martin Schlak
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/in-der-authentizitaetsfalle
„Gentrifidingswumms“ – Tod einer Maklerin: Rob Alefs neuer Kriminalroman Immer schön gierig bleiben. Von Florian Schmid
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gentrifidingswumms