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… an Gerda Schaffelhofer: Wird Berlin jetzt heimliche Hauptstadt der österreichischen Verlage?

Gerda Schaffelhofer

Styriabooks, der größte östereichische Publikumsverlag, hat in Berlin ein Verlagsbüro gegründet [mehr…]. Das war Anlass für kurze Fragen an Gerda Schaffelhofer (Foto), die Geschäftsführerin von Styriabooks.

Wird Berlin jetzt die heimliche Hauptstadt der österreichischen Verlage?
Gerda Schaffelhofer: Nein, nein – Wien bleibt natürlich die Hauptstadt der österreichischen Verlage! Von Wien aus steuern wir entsprechend auch weiterhin unsere sämtlichen Verlagsaktivitäten. Österreich ist und bleibt unser wichtigstes und erstes Standbein. Mit unserem Spielbein in Berlin wollen wir aber noch zielgenauer auf die Bedürfnisse unserer deutschen Buchhändler eingehen und natürlich auch für Öffentlichkeit sorgen.
Ueberreuter hat’s vorgemacht…
Ueberreuter dient uns da eigentlich nicht als Vorbild. Aber wir wissen um die Bedeutung des gesamten deutschsprachigen Marktes für unser Haus. Daher wollen wir diesen Markt einfach noch intensiver „beackern“. Das Verlagsgeschäft ist nicht an Ländergrenzen gebunden. Warum sollen nicht gute Bücher aus dem Hause Styria auch in Deutschland, der Schweiz oder Südtirol gelesen werden?

Mit welchen Titeln wollen Sie in Deutschland am meisten punkten?

Es gibt Titel im Programm, bei denen wir den deutschen Markt besonders in den Blick genommen haben. Dazu gehört ein neuer Ratgeber unserer Bestseller-Autorin Natalie Stadelmann zum unkomplizierten Kochen für die ganze Familie: „Baby isst mit“. Aber auch für unser Buch „Muslimbrüder“ aus dem politischen Sachbuch versprechen wir uns zum Beispiel sehr viel Aufmerksamkeit.

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