
Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Die Zeit
„Endlich angekommen“: Heimat fällt einem nicht in den Schoß, sondern will erkämpft sein: Ein Besuch in New York bei der Nobelpreisträgerin Toni Morrison, deren neuer Roman »Heimkehr« jetzt auf Deutsch erscheint. Von Ijoma Mangold
Toni Morrison: Heimkehr (Rowohlt)
„Am Anfang war der Hass „: Feridun Zaimoglus neuer Roman »Isabel« ist unerbittlich düster. Warum weist seine Heldin alle Liebenswürdigkeit zurück? Es ist, als hätte sie die Verletzungen der ganzen Welt auf sich genommen. Von Jens Jessen
Feridun Zaimoglu: Isabel (Kiepenheuer & Witsch)
„Kampfschauplatz Männlichkeit“: Fabian Hischmanns Debütroman ist ein schwerer Fall von Saturiertheit. Von Marie Schmidt
Fabian Hischmann: Am Ende schmeißen wir mit Gold (Berlin)
„Neue Familie“: Nadifa Mohamed erzählt vom Bürgerkrieg in ihrer Heimat Somalia. Von Hubert Winkels
Nadifa Mohamed: Der Garten der verlorenen Seelen (C. H. Beck)
„Es schwätzt sich schlecht allein“: Immer den Lektor ignorieren! Verena Roßbachers Ideensturzbach ist ein delirierendes Vergnügen. Von Florian Kessler
Verena Roßbacher: Schwätzen und Schlachten (Kiepenheuer & Witsch)
„Die Tragödie der Monade“: Ich, ich und noch mal ich: Heinz Helle erzählt souverän von der totalen Entfremdung. Von David Hugendick
Heinz Helle: Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin (Suhrkamp)
„Hier ist Europa!“
Tim Krohn holt alles aus einer Matratze raus. Von Moritz Scheper
Tim Krohn: Aus dem Leben einer Matratze bester Machart (Galiani)
„Arbeit verweigert“: Lukas Bärfuss auf den Spuren eines Selbstmörders. Von Ina Hartwig
Lukas Bärfuss: Koala (Wallstein)
„Wir sind die letzten Europäer!“: Muttersprache Russisch, Literatursprache Deutsch: Eine Begegnung mit der in der Ukraine geborenen Schriftstellerin Katja Petrowskaja, deren glänzendes Debüt »Vielleicht Esther« just in den Tagen erscheint, in denen in ihrer Heimat alle Zeichen auf Krieg stehen. Von Helmut Böttiger
Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther (Suhrkamp)
„Spiel des Zufalls“: John Banvilles neuer Roman gleicht einem Uhrwerk. Von Ursula März
John Banville: Im Lichte der Vergangenheit (Kiepenheuer & Witsch)
„Ein Mann räumt auf“: Mit »Schwarzer Flieder« beschließt Reinhard Kaiser-Mühlecker seine Österreich-Chronik. Von Christoph Schröder
Reinhard Kaiser-Mühlecker: Schwarzer Flieder (Hoffmann und Campe)
„Ein kubistisches Luftporträt“: Bitte mehr von diesem lange verschollenen Autor! Gaito Gasdanows »Ein Abend bei Claire«. Von Andreas Isenschmid
Gaito Gasdanow: Ein Abend bei Claire (Hanser)
„Aus dem Osten kommt die Kraft“: 25 Jahre ist es bald her, dass in Berlin die Mauer fiel. In ihren Büchern erzählen. Marianne Birthler, Ines Geipel und Angelika Klüssendorf über die DDR vor – 1989 und vom Weg nach Westen. Alexander Cammann und Christoph Dieckmann haben die Autorinnen gefragt, was vom Osten übrig blieb und warum die Vergangenheit heute noch lebt
Marianne Birthler: Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben. Erinnerungen (Hanser)
Ines Geipel: Generation Mauer. Ein Porträt (Klett-Cotta)
Angelika Klüssendorf: April (Kiepenheuer & Witsch)
„Alles, was der Fall ist“: Dorothee Elmigers Roman »Schlafgänger« spielt mit der Freiheit der Kunst. Von Tobias Lehmkuhl
Dorothee Elmiger: Schlafgänger (DuMont)
„Drall zum Desaster“: David Finck ist der Maler modernen Selbstmitleids. Von Dana Buchzik
David Finck: Das Versteck (Schöffling & Co.)
„Eine Frau ohne Mann ist wertlos“: Ryad Assani-Razaki erzählt vom elenden Schicksal Afrikas und lässt kein Glück zu. Von Katharina Döbler
Ryad Assani-Razaki: Iman (Wagenbach)
Hörbuch: Am Ende sind wir Liebende: Kai Grehn inszeniert ein Hörspiel nach Texten von Marguerite Duras. Von Alexander Cammann
Das ist alles. C’est tout Hörspiel von Kai Grehn nach Texten von Marguerite Duras (Hörbuch Hamburg)
„Wir sind so frei“: Wenn der Markt uns nicht weiter jagen soll, müssen wir unsere Freiheiten neu entdecken, sagt Lisa Herzog. Ein Gespräch mit der gelernten Volkswirtin und Philosophin in Frankfurt: Über das selbstbestimmte Leben und Bürgerrechte, über Banken und die Generation Y. Von Elisabeth von Thadden
Lisa Herzog: Freiheit gehört nicht nur den Reichen (C. H. Beck)
Lisa Herzog/Axel Honneth (Hrsg.): Der Wert des Marktes (Suhrkamp)
„Marie wollte überleben“: Sensationell: Wie eine junge Jüdin in Berlin im Jahr 1940 in den Untergrund ging und in die Zwischenwelten des Nationalsozialismus geriet, wo Antisemitismus und Gier ebenso blühten wie Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Ihr Bericht »Untergetaucht« ist jetzt als Buch erschienen. Von Götz Aly
Marie Jalowicz Simon: Untergetaucht. Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940–1945 (S. Fischer)
„Funktioniert aber prächtig“: Rob Hopkins berichtet, wie sich immer mehr Dörfer und Städte energetisch unabhängig machen. Von Harald Welzer
Rob Hopkins: Einfach. Jetzt. Machen. Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen (oekom Verlag)
„Gestern, auf dem Maidan“: Mit dem Umsturz in Kiew erscheint ein erstes Buch über die ukrainische Opposition. Von Alice Bota
Claudia Dathe/Andreas Rostek (Hrsg.): Majdan! Ukraine, Europa (edition fotoTAPETA)
„Barrikadenbräute“: Auf in den Zukunfts-Weiber-Staat? Barbara Beuys über »Die neuen Frauen« im Kaiserreich. Von Dorion Weickmann
Barbara Beuys: Die neuen Frauen – Revolution im Kaiserreich 1900–1914 (Hanser)
„Gute Besserung für den Staat!“ Der Finanzpolitiker Gerhard Schick nimmt die Wachstumsfrage ernst. Von Petra Pinzler
Gerhard Schick: Machtwirtschaft – nein danke! Für eine Wirtschaft, die uns allen dient (Campus)
„Gleichmacherei ist so langweilig“: James C. Scott will zeigen, wie Anarchismus in modernen Demokratien funktionieren kann. Von Louisa Reichstetter
James C. Scott: Applaus dem Anarchismus (Peter Hammer)
„Der Volksversteher“: Roger Willemsen hat lange auf der Tribüne des Bundestags gesessen und alles aufgeschrieben. Von Thomas E. Schmidt
Roger Willemsen: Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament (S. Fischer)
„Leichten Herzens werde ich schwimmen“: Vier Jahre ist es her, dass die russische Künstlerin Anna Altschuk in Berlin tot aufgefunden wurde. Ihr Mann, der Philosoph Michail Ryklin, hat jetzt ein »Buch über Anna« geschrieben, ein Dokument der Trauer und der Liebe. Ein Besuch bei Michail Ryklin in Berlin. Von Susanne Mayer
Michail Ryklin: Über Anna (Suhrkamp)
„Der wilde Max“: Genial, depressiv und arbeitswütig: Vor 150 Jahren wurde der große deutsche Soziologe Max Weber geboren. Zwei Biografien erzählen jetzt vom
faszinierenden Leben und Werk dieses Gelehrten. Mit seinen Theorien revolutionierte er das Verständnis der -modernen Massengesellschaft – und seine seelischen Nöte zeigen uns einen typischen Bürger des nervösen Zeitalters. Von Alexander Cammann
Jürgen Kaube: Max Weber. Ein Leben zwischen den Epochen (Rowohlt Berlin)
Dirk Kaesler: Max Weber. Eine Biographie (C. H. Beck)
„Fordern, was einem zusteht“: Abertausende Inderinnen haben die Gewalt gegen Frauen satt. Die Geschichte einer Revolte. Von Jenny Friedrich-Freksa
Amana Fontanella-Khan: Pink Sari Revolution (Hanser Berlin)
„Bitte keine Kunstreligion“: Helmut Lethen setzt die Wirklichkeit gegenüber ihren Abbildern wieder ins Recht. Von Wolfgang Ullrich
Helmut Lethen: Der Schatten des Fotografen. Bilder und ihre Wirklichkeit (Rowohlt Berlin)
„Klatsch für gehobene Stände“: Lucian Freud, Meister des fleischigen Porträts, hielt Privates geheim. Jetzt erfahren wir alles. Von Susanne Kippenberger
Geordie Greig: Frühstück mit Lucian Freud (Nagel & Kimche)
„Verändern, aber vernünftig!“: Rahel Jaeggis »Kritik von Lebensformen« möchte die soziale Wirklichkeit neu beschreiben. Von Thomas Meyer
Rahel Jaeggi: Kritik von Lebensformen (Suhrkamp)
„Tatort: Küchentisch“: Dirk Knipphals beäugt aus sicherem Abstand das Signum der Moderne: die Lebenskrise. Von Ronald Düker
Dirk Knipphals: Die Kunst der Bruchlandung. Warum Lebenskrisen unverzichtbar sind (Rowohlt Berlin)
„Die ersten 22 514 Stellen von Pi“: Daniel Tammet ist mehr als nur ein Wunderrechner. Er ist einer, den die Welt begeistert. Von Christoph Drösser
Daniel Tammet: Die Poesie der Primzahlen (Hanser)
der Freitag
Der Krieg in uns: Katja Petrowskaja, Marci Shore und Ines Geipel versuchen, das osteuropäische 20. Jahrhundert zu erzählen. Von Jana Hensel https://www.freitag.de/autoren/jana-hensel/der-krieg-in-uns
Ich bin teuer: Auch in seinen neuen „Tagebüchern“ nörgelt Fritz J. Raddatz wieder virtuos am Kulturbetrieb herum und fühlt sich unverstanden. Von Frank Fischer und Joseph Wälzholz https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ich-bin-teuer
Auf Don Drapers Rücken: Warum ist „Mad Men“ mehr als nur Oberfläche? Eine Antwort gibt uns Daniela Sannwald in ihrem Buch „Lost in the Sixties“. Von Katharina Schmitz https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/auf-don-drapers-ruecken
Heideggers Testament: Lutz Hachmeister hat die Hintergründe des legendären „Spiegel“-Interviews mit Martin Heidegger rekonstruiert. Von Jürgen Busche https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-testament-des-zeitweiligen-fuehrer-fuehrers