
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Im Sumpf“: Rafael Chirbes hat die Geschichte der Krise Spaniens geschrieben, mit einem Roman, „dessen wesentliche Metapher der Morast ist, und dessen zentales Erzählmittel ebenfalls aus einem Sumpf besteht, einem blubbernden Bewusstseinsstrom, gärenden Gedanken“.
Rafael Chirbes, Am Ufer (Kunstmann)
„Aus asiatischer Sicht“: Pankaj Mishra wird für sein Buch Aus den Ruinen des Empires (S. Fischer) mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt.
Der chilenische Verlag Editorial Amanuta erhält für Bilderbücher mit Märchen der Brüder Grimm den Preis Schönste Buchproduktion der deutschen UNESCO-Kommission und der Stiftung Buchkunst.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Bitte schießen, wenn der Roman ins Stocken kommt“: Sabahattin Alis Debütroman Yusuf von 1937 erschient erstmals auf Deutsch und komplettiert die deutsche Ausgabe des nur drei Bände umfassenden Romanwerks des verfolgten und ermordeten türkischen Autors.
Sabahattin Ali, Yusuf (Dörlemann)
„Wie geht es mir, wie fühle ich mich, wie finde ich zu mir selbst?“: Anthony D. Kauders „will mit seiner Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland auch ein Gesellschaftsporträt liefern“.
Anthony D. Kauders, Der Freud-Komplex. Eine Geschichte der Psychoanalyse in Deutschland (Berlin Verlag)
Die Welt
„Wir haben da ein Problem für dich“: „Die aktuellen Jugendbücher bersten vor gesellschaftspolitischer Brisanz. Das schadet der Literatur – und vielleicht auch den Lesern“, meint Christine Knödler über die „Problembücher“: „Fast scheint es, als stellten sich Autoren und Verlage selbst den Persilschein aus, Leser radikal und unumkehrbar das Fürchten zu lehren.“
Süddeutsche Zeitung
„Die Astronautin“: Donna Tartt erweist sich erneut als eine der „ganz Großen der amerikanischen Literatur“; ihr neuer, „grandioser Roman“ überzeugt mit einem „raffinierten Plot, den geschickte Tempowechsel vorantreiben“, in „einer frischen, reichen, auch derben, aber nie ins Klischee rutschenden Sprache“.
Donna Tartt, Der Distelfink (Goldmann)
„Asiatischer Augenblick“: Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geht an Pankaj Mishra für sein Buch Aus den Ruinen des Empires (S. Fischer)
„Verfremdung der Schweiz“: Eine „interessante, anstrengende, verwirrende“ Lektüre – Schlafgänger „ist ein artifizielles, trotz aller Geschichten und Anekdoten abstrakt kühl wirkendes, auf merkwürdige Weise zerrissenes Buch“.
Dorothee Elmiger, Schlafgänger (DuMont)
Der Gewinner des ersten Folio-Literaturpreises ist der Amerikaner George Saunders, für dessen Kurzgeschichtensammlung Zehnter Dezember (Luchterhand)
Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš erhält den Usedomer Literaturpreis.







