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Martin Baltscheit ist Lesekünstler des Jahres 2014

Martin Baltscheit ist Lesekünstler des Jahres 2014. Mit der Auszeichnung, die in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen wurde, kürt die Arbeitsgemeinschaft Leseförderung des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels den besten Vorleser unter den Kinder- und Jugendbuch-Autoren.

Die Auszeichnung wurde am vergangenen Freitag auf der Leipziger Buchmesse verliehen. „Martin Baltscheit ist ein Allround-Talent. Er ist ein ausgezeichneter Sprecher, Zeichner und Autor – und liest so packend vor, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene völlig gebannt lauschen. Als erfahrener Hörbuch- und Werbesprecher versteht er es, seine Stimme an die verschiedensten Situationen und Personen anzupassen und variantenreich mit ihr zu spielen. Das unterstreicht er durch eine ausdrucksstarke Mimik und Gestik. Er sucht durchgehend den Kontakt zu den Kindern und zieht sie so mit in die Geschichte hinein. Ich freue mich, dass wir mit Martin Baltscheit einen Autor und Künstler auszeichnen dürfen, dem die Kinder- und Jugendliteratur viel zu verdanken hat“, sagt Irmgard Clausen, Vorsitzende der AG Leseförderung und Mitglied der Jury.

Martin Baltscheit wurde 1965 in Düsseldorf geboren, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Er studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen. Seitdem ist er als Illustrator, Sprecher, Bilderbuch-, Prosa-, Hörspiel- und Theaterautor tätig. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis mit seinem Werk „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ und den Deutschen Jugendtheaterpreis mit dem Stück „Die besseren Wälder“. Seine Titel veröffentlicht Baltscheit vor allem bei Beltz & Gelberg.

Für den Wettbewerb konnten Buchhandlungen Autorinnen und Autoren empfehlen. Voraussetzung ist, dass sie diese als Vorleser für Kinder oder Jugendliche in ihrer Buchhandlung oder an einem anderen Ort erlebt hatten. Ziel des Preises ist es, eine Empfehlung für besonders gute Autorenlesungen an Buchhandlungen und Schulen weiterzugeben. „Autoren, die für Kinder und Jugendliche als Person erfahrbar werden, nehmen ihnen die Hemmschwellen vor dem Umgang mit Büchern und machen neugierig aufs Lesen“, so Clausen. Außerdem sollen möglichst viele Buchhändler vor Ort davon überzeugt werden, dass Veranstaltungen rund um die Leseförderung ein wichtiges Element der Kundenbindung sind.

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