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Michel Leiner

Er hat Filme gemacht und ungezählte Bücher; als „Art Director“ des Stroemfeld Verlags, der seit Anfang der siebziger Jahre mit Verleger KD Wolff unter demselben Dach im Frankfurter Nordend lebte und arbeitete, wurde er in der Branche bekannt: Michel Leiner. Am 16. März ist er kurz vor Erreichung seines 72. Lebensjahrs am 7. Mai gestorben.

Geboren wurde er als Sohn einer Polin und eines deutschen Soldaten 1942 in Augsburg. Mit der Mutter war er ein Jahr lang auf der Flucht vor den Russen. Der Vater war gefallen, der kleine Bruder verhungert. Als Leiner das Gymnasium nach der zehnten Klasse in Esslingen abschloß, war er schon Redakteur bei einer sozialdemokratischen Zeitschrift. Um sich an der Hochschule für Gestaltung in Ulm bewerben zu können, ließ er sich bei einer katholischen Tageszeitung als Schriftsetzer ausbilden. In der Stadt begegnete er KD Wolff, der gerade den Verlag Roter Stern gegründet hatte …
Leiner hat jede Menge Preise und Prämierungen der Stiftung Buchkunst errungen.
Die Beerdigung findet statt am Freitag, 28. März 2014, 12 Uhr, auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main.

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