Der mit 15.000 Euro dotierte Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung geht in diesem Jahr an Rüdiger Safranski. Das teilte die Stiftung heute in Berlin mit.
Mit dem Preis werden Rüdiger Safranskis „brillante Biographien“ gewürdigt, die sich – so die Begründung der Jury – „durch Anschaulichkeit und Eleganz auszeichnen“. Durch einen souveränen Stil, der philosophische Essayistik und politische Ethik verbindet, erweise sich Safranski als faszinierender Erzähler der europäischen Kulturgeschichte. Seine neue Goethe-Biographie zeige den Wert von „geistigem Reichtum, schöpferischer Kraft und Lebensklugheit“ und mache die „literarisch-philosophische Erzählung Deutschlands“ im 21. Jahrhundert lebendig.
„Rüdiger Safranskis Biographien über europäische Dichter und Denker befördern die Überzeugung, dass erst die kulturelle Bildung den Menschen wahrhaft freiheitsfähig macht“, sagte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D., der den Literaturpreis am 6. Juli in Weimar verleiht. Die Laudatio auf Rüdiger Safranski hält Kulturstaatsministerin Monika Grütters.
Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 an Autoren verliehen, die der Freiheit das Wort geben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Sarah Kirsch, Hilde Domin, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Louis Begley, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Ralf Rothmann, Uwe Tellkamp, Cees Nooteboom, Arno Geiger, Tuvia Rübner und Martin Mosebach.
Weitere Informationen zum Literaturpreis finden Sie unter: www.kas.de/literaturpreis