Unter dem Slogan „Sneak Reading – denn Sie wissen nicht, wen Sie lesen!“ erhielten über 750 Empfänger vorab und als E-Book von Blanvalet das Romanmanuskript eines anonymen Autors. Aufgabe war es, den Urheber anhand der Lektüre zu identifizieren.
„Über 50 begeisterte Rückmeldungen haben wir innerhalb kürzester Zeit erhalten – die Händler haben unsere Idee sehr gelobt und mit Freude daran teilgenommen“, so Verlagsbetreuer Johannes Schöffmann über die Vorablesen-Aktion. „Man kennt die Sneak Preview aus dem Kino: Neugierige Besucher lassen sich von einem noch nicht angekündigten Film überraschen, der dann einige Zeit später in die Kinos kommt. Dasselbe Prinzip wollten wir auch mit einer Überraschungsaktion für Novitäten verbinden. Dass unser E-Book-Versand gleich so erfolgreich war und wir großartige Rückmeldungen aus dem Handel erhalten haben, hat unsere Idee bestärkt“, führt Johannes Schöffmann weiter aus.
Bei dem „geheimen“ Romanmanuskript handelte es sich um Freitags in der Faulen Kobra, das neueste Werk des Autors und Reisejournalisten Stefan Nink. Nach Donnerstags im Fetten Hecht legt er nun die zweite Geschichte um den skurrilen Protagonisten „Siebeneisen“ vor.
Die kleinen Hilfestellungen, die der Verlag in Form von Stichwörtern gab, hätte es gar nicht gebraucht: „Das ist eine klasse Idee! Aber als eingefleischter ‚Fetter Hecht‘-Fan ahnte ich schon vor der Lektüre, dass es sich bei der gesuchten Person um Stefan Nink handeln musste“ oder „Witzige Idee! Wenn auch für mich als Fan sofort klar war: Es kann nur einen Siebeneisen geben. Super, darauf habe ich mich schon sehr gefreut, und ich bin schon auf das nächste ‚Blind‘-Manuskript gespannt“, meinten zwei der begeisterten Buchhändler.
Unter allen richtigen Einsendungen wurde nun eine Gewinnerin ausgelost: Patricia Mahlow aus der Buchhandlung Moewes in Kerpen freut sich auf eine Lesung mit Stefan Nink – die Honorar- und Reisekosten trägt der Limes Verlag, der unter dem Dach des Blanvalet Verlags firmiert und bei dem Ninks Romane im Paperback erscheinen.
„Die Sneak-Reading-Aktion hat die Buchhändler auch dahingehend so außerordentlich angesprochen, da das „blinde“ Manuskript einmal unabhängig von Marketingargumenten und Erfolgsaussichten geprüft werden konnte – der reine Leseeindruck und damit verbundene Wiedererkennungswert standen im Vordergrund. Dass die Händler ein auf diesem Wege entdecktes Buch besonders herzlich weiterempfehlen, freut uns enorm und lässt uns bereits jetzt eine neue Sneak-Reading-Aktion planen“, so Johannes Schöffmann abschließend. Wer beim nächsten Sneak Reading mitmachen möchte, kann sich ab sofort per E-Mail bei Herrn Schöffmann anmelden: johannes.schoeffmann@randomhouse.de







