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Gute Stimmung auf der AkS-Tagung / Dorothee Junck mit Wunsch an die Verlage für mehr Vertriebsunterstützung für unabhängige Sortimente

Der Arbeitskreis unabhängiger Sortimente (AkS) tagt an diesem Wochenende als Gast der Verlagruppe Bastei Lübbe in deren Verlagsräumen zum Thema „Erlebnis Buchhandel – Profilierung für Profis“. Denis Scheck (Foto) eröffnete die Tagung mit der Vorstellung von der „Buchhandlung seiner Träume“: Seine Vision: „Ich möchte eine Buchhandlung mit besserer Laune verlassen, als ich sie betreten habe“.

Denis Scheck begeisterte mit seiner Vorstellung von der „Buchhandlung meiner Träume“

Nach diesem Auftakt gaben Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer Börsenverein, Dr. Kyra Dreher, Geschäftsführerin Sortimenter-Ausschuss und Ronald Schild, Geschäftsführer MVB einen Überblick über das aktuelle Geschehen. Schild kündigte an, dass der Relaunch von buchhandel.de kurz bevorstehe.

Florian Craciun von ZWEI bags GmbH erzählte über die Schwierigkeiten, ein neues Produkt auf dem Markt zu etablieren. Unter dem Titel „Failing forward – Vom Misserfolg zum Millionenumsatz“ machte er deutlich, dass dem Erfolg des Unternehmens ein langer Weg voller Misserfolge zuvor ging.

Zum Thema „Best practice Buchhandel: So sehen starke Sortimente aus“ stellten Dorothee Junck, Petra Hartlieb und Jochen Grieving ihre jeweiligen Buchhandlungen und deren Konzepte vor. DIie begeisterte Buchhändlerin und (Diogenes) Krimi-Autorin Petra Hartlieb ist vor zehn Hahren von Hamburg nach Wien gezogen lies tief in ihr „Inneres“ blicken, verriet ihren sensationllen Umsatz auf 40 qm und machte Lust auf ihr Buch „Meine wunderbare Buchhandlung“, das bei DuMont kommt – mehr darüber übrigens schon im aktuellen BuchMarkt-Heft. Anschließend wurde von Stefanie Folle und Klaus Kluge ausführlich das Lübbe-Projekt Siebter Himmel analysiert („da haben wir viel gelernt“) .

Heute wurde „Stargast“ Sebastian Fitzek im Gespräch mit Klaus Kluge vorgestellt und Folkert Roggenkamp verriet, wie man Ratgeber besser verkaufen kann. Er verblüffte mit Vergleichszahlen von früher: Da waren Bücher weit teurer als heute….

Alles in allem aber: Beste Stimmung der über 100 Gäste bei bestem Wetter – und am Rand konnte man sich auch gut über die neuesten Flops und Tops der Leseexemplar-Pakete austauschen: Auf der Hitliste ganz oben die Idee von Beltz&Gelberg mit dem Backofen – und ganz unten ausgerechnet die Idee von Gastgeber Lübbe mit dem Sandobjekt für den neuen Andreas Eschenbach, („hat denn niemand vorher gestestet, ob das den Versand aushält – überall hatte ich Sand im Laden.“ Das war kein Einzelfall, wie die KollegInnen am Tisch bestätigten.

Auch Dorothee Junck griff das in ihrem Vortrag auf und verband das mit dem Wunsch: „Statt solcher oft nutzlosen Gimmicks wäre es richtiger und wichtiger, wenn (alle) Verlage den Einsatz der unabhängigen Sortimenter vor Ort besser honorieren würden“- statt WKZ für die „Großen“ künftig auch „AKZ FDIS (Anerkennungszahlung für das inhabergeführte Sortiment)“.Sie verdeutlicht: „Ich erwarte nicht von meinem Handelspartner, dass er mir bei meinen tagtäglichen Kosten behilflich ist. Aber für ein gezeigtes, dauerhaftes Engagement sollte es eine konstante Unterstützung geben. “

Und neu im Sprecherkreis für die ausgeschiedene Andrea Nunne – sie hat ihre Buchhandlung verkauft – ist Uwe Sigismund vom Bendorfer Buchladen in Bendorf.

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