Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Charlottenburger Hundeaugen“: Marie NDiayes magischer Realismus erreicht Berlin – „Wie ihr erklärtes Vorbild Stephen King“ ist sie bestrebt, „das Böse an sich darzustellen“.
Marie NDiaye, Ladivine (Suhrkamp)
„Sie will sich ja kümmern“: Der „psychologisch ausführliche Krimi“ überzeugt; nur: „ein gelassener Schluss hätte diesem Roman gut gestanden“.
Gillian Flynn, Dark Places (Scherz)
„‚Wir sind nicht ohnmächtig'“: „Klassische Buchläden wittern Morgenluft“ – Bei der Vorstellung der Buchhandels-Wirtschaftszahlen für 2013 herrscht gute Stimmung. „Es gebe ein neues Selbstbewusstsein im Buchladen“, wird Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis zitiert. [mehr…]
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Der Junge, der als Schneemann überlebte“: In der Anderen Bibliothek erscheint eine Neuauflage von Kerzen im Wind, über ein Kind, „wie die jüdische Literatur kein zweites kennt“ – „Kanowitsch hat ein Requiem geschrieben, und im Ewigen Sabbat klingt etwas von der Ruhe an, die man den Toten wünscht.“
Grigori Kanowitsch, Ewiger Sabbat (Die Andere Bibliothek)
„Der Detektiv des Großen Hundes“: Aus dem Nachlass von Antonio Tabucchi erscheint der Roman Für Isabel.
Antonio Tabucchi, Für Isabel (Hanser)
„Über Hitler wusster er sehr früh bescheid“: Daniel Kehlmann bestreitet einen Abend mit und über Karl Kraus.
Die Welt
Krekeler kill
„Sherlock und der Kunstpenis“: Annelie Wendberg hat ein „viktorianisches Maskenspiel“ mit Sherlock. Er und Protagonistin Anna Kronberg liefern sich ein „Duell zweier Deduktionsmonster“ – „Das ist erstaunlich stilsicher, soghaft, nur selten jenseits der Kitschgrenze.“
Annelie Wendeberg, Teufelsgrinsen (Kiepenheuer & Witsch)
Süddeutsche Zeitung
„Welche Farbe hat eigentlich Hautfarbe?“: Eine Grenzgängerin zwischen den USA und Nigeria – „Für das Feuerwerk an Themen, das Adichie abbrennt, sind 600 Seiten fast zu wenig Platz.“
Chimamanda Ngozi Adichie, Americanah (S. Fischer)
„Bis ins siebte Glied“: Das Ende des Familienepos: Bei der Mischung aus „Familienchronik, Porträtstudie, Dorfgeschichte und Heimatroman entsteht wieder ein starker Sog“. „Ohne je gekünstelt zu wirken, verwandelt Reinhard Kaiser-Mühlecker die oberösterreichischen Felder und Äcker in eine mythische Landschaft.“
Reinhard Kaiser-Mühlecker, Schwarzer Flieder (Hoffmann und Campe)
„Der Sound, der Swing und der Song“: „David Martin Feiges ambitioniertes Unternehmen stellt im deutschen Sprachraum einen philosophisch irrelevanten, ansonsten aber achtenswerten Versuch dar, dem Wesen des Jazz auf den Grund zu kommen.“
David Martin Feige, Philosophie des Jazz (Suhrkamp)