Achtung, Amazon liest mit! Der amerikanische Mathematiker Jordan Ellenberg von der Universität von Wisconsin hat die Amazon-Software namens „Popular Highlights“ benutzt, um herauszufinden, welche Passagen die Leser in ihren E-Books am häufigsten markieren.
Der Wissenschaftler legt nun in einem Beitrag im Wall Street Journal dar, dass Bestseller kaum komplett gelesen werden. Dann nämlich müssten solche Passagen quer durch das ganze Buch verteilt sein. Aber nein, die meisten markierten Passagen stehen am Beginn des Buchs. Oder am Ende. Selten aber verteilt über das ganze Werk. Fazit: Bestseller werden selten komplett gelesen – viel lieber pickt man sich bestimmte Stellen heraus.