
Gerade eben im Frankfurter Römer verkündet: Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Lutz Seiler für den Roman Kruso (Suhrkamp). Ausgezeichnet wurde damit der „beste deutschsprachige Roman des Jahres“. Insgesamt hat die Jury 176 Titel gesichtet, aus den 20 Longlist-Romanen waren sechs Bücher für die Shortlist nominiert.
Der Deutsche Buchpreis wird in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal verliehen.
Lutz Seiler dankte „den 128 Lokomotiven des Suhrkamp Verlages“, mit dem er „seit 15 Jahren und sieben Büchern“ zusammenarbeitet. Außerdem dankte er seiner Frau, ohne die es das Buch nicht geben würde.
Die weiteren nominierten Romane in alphabetischer Reihenfolge:
Thomas Hettche Pfaueninsel (Kiepenheuer & Witsch, September 2014)
Angelika Klüssendorf April (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2014)
Gertrud Leutenegger Panischer Frühling (Suhrkamp, März 2014)
Thomas Melle 3000 Euro (Rowohlt.Berlin, August 2014)
Heinrich Steinfest Der Allesforscher (Piper, März 2014)
Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2014 gehören neben der Sprecherin Wiebke Porombka an: Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Katrin Hillgruber, (freie Kritikerin), Frithjof Klepp, (Buchhandlung ocelot, Berlin), Susanne Link, (Buchhandlung Stephanus, Trier), Manfred Papst, (NZZ am Sonntag) und Annemarie Stoltenberg (NDR Kultur).
Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.






