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Bienenbütteler Tagebuch 2 – Heute: Sarah Schmidt

Sarah Schmidt

Es ist wieder soweit: Am 5. November wurde die inzwischen 5. Ausgabe der Bienenbütteler Buchwoche in der Gemeindebücherei eröffnet. Sechs Abende drehte sich in Bienenbüttel alles um Literatur aus unabhängigen Verlage (zehn von ihnen präsentieren ihr Programms).

Wie bei der „Erstausgabe“ des Literaturfestivals, hat buchmarkt.de die Mitwirkenden gebeten, ein Bienenbütteler Tagebuch zu führen.

Heute Sarah Schmidt, die aus ihrem Roman Eine Tonne für Frau Scholz (Verbrecher Verlag las.

Als Städter merkt man kaum, dass Herbst ist. Gut, die Tage sind kürzer und der Himmel grauer als sonst, aber mehr ist eigentlich nichts. Aber Bienenbüttel ist ab sofort meine Herbststadt! Nebel, buntes Laub, Herbstsonne, Sträucher und Pilze, noch mehr Nebel, und da oben, guckt mal, sind das jetzt Wildgänse oder Kraniche? Man weiß es nicht genau, ist sich aber ganz sicher dass es keine Störche sind. Immerhin. Im Auto, auf dem kurzen Weg von Beverbeck zur Lesung nach Bienenbüttel haben wir weder das Reh noch die Katze überfahren. Puh!

Die Matratzen in der Pension Meyer sind prima! Ein nicht zu unterschätzender Aspekt auf Lesereise. Aber einer, der von Hotels und sonstigen Unterkünften merkwürdigerweise meist als völlig nebensächlich angesehen wird. Nicht so bei Familie Meyer, die sich auch sonst erfreulich unkompliziert und gastfreundlich zeigte.

Die Lesung war gut besucht, die Anwesenden erfreulich aufmerksam und danach gab es vom Schwiegersohn der Buchhändler Patz persönlich erlegten und geräucherten Aal und Lachsforelle, von dem wir deutlich zu viel gegessen haben. Aber man kann halt nicht aufhören, wenn es so lecker ist.

Mit besten Grüßen,
Sarah Schmidt

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