Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Die Ermordung eines Rotkehlchens“: Cormac McCarthys dritter Roman von 1973 erscheint erstmals in deutscher Übersetzung – „wenn auch erstaunlicherweise als Taschenbuch“. „Wohl dem, der ganz vorne anfangen kann mit McCarthy (ein begnadeter Stilist, ein virtuoser Maler), (…) demjenigen steht die Entdeckung einer der unfassbarsten Schriftsteller der Welt bevor.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Und dann traf ich den Mann mit dem Zauberwürfel“: Enthüllungsjournalist Glen Greenwald im Gespräch über den Fall Edward Snowden.
Glen Greenwald, Die globale Überwachung (Droemer)
„Eine Internationale für sich“: Politische Gedichte des zwanigsten Jahrhunderts.
Joachim Sartorius, Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert (KiWi)
„Dem reinen Zufall ist nicht zu entkommen“: „So kompakt und trotzdem allgemeinverständlich (…) hat noch niemand die Quantenphysik erklärt.“
Nicolas Gisin, Der unbegreifliche Zufall. Nichtlokalität, Teleportation und weitere Seltsamkeiten der Quantenphysik (Springer Verlag Spektrum)
„Erzieh nicht zu viel an deiner Frau herum“: Fünf Erzählungen von Italo Svevo „über den in sich gefangenen Mann der Moderne“. „Dem Manesse Verlag (…) ist diese Form der Autorenpflege zu danken.“
Italo Svevo, Ein gelungener Streich (Manesse)
Die Welt
heute nix
Süddeutsche Zeitung
„Das magische Auge“: Ein „erhellendes“ Buch über Arthur Conan Doyle, dessen „intellektuelle Physiognomie in ihrem Innersten aus Fotografie“ besteht. „Diese Allegorie gefunden und auf ebenso lebendige wie kluge Weise entfaltet zu haben, ist das große Verdienst Bernd Stieglers.“
Bernd Stiegler, Spuren, Elfen und andere Erscheinungen. Conan Doyle und die Photographie (S. Fischer)
„Wie man Leichen zersägt“: Antonio Fian „bedient sich lustvoll beim Trash aus Film und Literatur“, seine „kalkulierten Mischung aus Horror, Satire und Wiener Lokalkolorit“ stand im Herbst immerhin auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.
Antonio Fian, Das Polykrates-Syndrom (Droschl-Verlag)
Nachtrag:
Stern
Hatten wir schon im Novemberheft erzhlt, dass Diogenes mit Catherine, die kleine Tänzerin schon lange ein Büchlein von Patrick Modiano im Programm hat. Jetzt hat der STERN empfohlen: „Der Vater-Tochter-Roman von Patrick Modiano und dem kongenialen Zeichner Jean-Jacques Sempé ist kurz und leichtfüßig.“