Eben wurde im Rahmen der Leipziger Buchmesse die Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis verkündet. Die neun Mitglieder der Kritikerjury unter dem Vorsitzt der Journalistin Birgit Müller-Bardoff haben über 600 eingereichte Titel geprüft, die Jugendjury, die sich aus sechs Leseclubs zusammensetzt, vergibt ihren eigenen Preis.
Nominiert sind:

Nominierungen der Kritikerjury
Sparte Bilderbuch:
Sebastian Meschenmoser: Gordon und Tapir (Esslinger)
Simon Boulerice/Gérard DuBois: Ein Apfelbaum im Bauch, aus dem Französischen von Anna von Cramer-Klett (Diogenes)
Annemarie van Haeringen: Coco und das Kleine Schwarze, aus dem Niederländischen von Marianne Holberg (Freies Geistesleben)
Torben Kuhlmann: Lindbergh. Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus (NordSüd)
David Wiesner: Herr Schnuffels, aus dem Englischen von Paula Hagemeier (Aladin)
Shaun Tan: Die Regeln des Sommers, aus dem Englischen von Eike Schönfeld (Aladin)
Sparte Kinderbuch:
Michael De Cock/Judith Vanistendael]: Rosie und Moussa. Der Brief von Papa, aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf (Beltz&Gelberg)
Davide Calì/Maurizio A. C. Quarello]: Mein Vater, der Pirat, aus dem Italienischen von Edmund Jacoby (Jacoby & Stuart)
Edward van de Vendel/Mattias De Leeuw]: Lena und das Geheimnis der blauen Hirsche, aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf (Gerstenberg)
David Almond/Oliver Jeffers]: Der Junge, der mit den Piranhas schwamm, aus dem Englischen von Alexandra Ernst (Ravensburger Buchverlag)
Martin Heckmanns/Stefanie Harjes: Konstantin im Wörterwald (mixtvision)
Pam Muñoz Ryan/Peter Sís: Der Träumer, aus dem Englischen von Anne Braun (Aladin)
Sparte Jugendbuch:
Susan Kreller: Schneeriese (Carlsen)
David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal, aus dem Englischen von Martina Tichy (Fischer FJB)
Benjamin Alire Sáenz: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums, aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit (Thienemann)
Christoph Wortberg: Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß (Beltz&Gelberg)
Dorit Linke: Jenseits der blauen Grenze (Magellan)
Friedrich Ani: Die unterirdische Sonne (cbt)
Sparte Sachbuch:
Christina Röckl: Und dann platzt der Kopf (Kunstanst!fter)
Verena Ballhaus/Renate Habinger: Kritzl & Klecks. Eine Entdeckungsreise ins Land des Zeichnens & Malens (Nilpferd in Residenz)
Peter Sís: Der Pilot und der kleine Prinz. Das Leben des Antoine de Saint-Exupéry, aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit (Aladin)
Anke Bär: Endres, der Kaufmannssohn. Vom Leben in einer mittelalterlichen Hansestadt (Gerstenberg)
Jan Paul Schutten/Floor Rieder: Evolution oder Das Rätsel von allem, was lebt, aus dem Niederländischen von Verena Kiefer (Gerstenberg)
Martin Block/Julie Cazier/Alexander Hogh/Jörg Mailliet: Tagebuch 14/18. Vier Geschichten aus Deutschland und Frankreich (TintenTrinker)
Nominierungen der Jugendjury:
Dave Eggers: Der Circle, aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann (Kiepenheuer & Witsch)
William Sutcliffe: Auf der richtigen Seite, aus dem Englischen von Christiane Steen (
Rowohlt Rotfuchs)
David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal, aus dem Englischen von Martina Tichy (Fischer FJB)
Emily Murdoch: Wenn ihr uns findet, aus dem Englischen von Julia Walther (Heyne fliegt)
Emil Ostrovski: Wo ein bisschen Zeit ist …, aus dem Englischen von Thomas Gunkel (Fischer FJB)
Christoph Scheuring: Echt (Magellan)
Die Preisträger werden am Freitag, dem 16. Oktober, auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Stifter des Preises ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.







