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Hat die Buchmesse ohne Diogenes „Sinn“?

Diese Abwandlung der hochgelobten und mit dem BuchMarkt-Award ausgezeichnen Diogenes Kampagne (s. BuchMarkt 4/15) kursiert derzeit im Netz: Auf den Weg gebracht hat sie Sven Puchelt (Buchhändler bei LiteraDur Bücher & Noten in Waldbronn bei Karlsruhe), der uns dazu sagt: „Eigentlich hat sich das doch geradezu aufgedrängt – dass Diogenes ein Lieblingsverlag vieler Buchhändler ist, wird ja auch im BM immer wieder deutlich.“

Denn: „Es gibt ein paar Verlage, die gehören, auch wegen der guten Vertreterkontakte zum festen Anlaufpunkt auf der Messe gehören – nicht unbededingt (nur) zum Bestellen, sondern der Kontaktpflege wegen. Es ist schlicht sehr schade, wenn Diogenes in Frankfurt nicht vertreten ist.“

(Was gut übrigens zu dem Titelthema „Verlage, hört auf eure Vertreter!“ im aktuellen BuchMarkt-Heft passt [mehr…].) Aber er sagt auch: „Ich finde die Entscheidung sehr mutig und nachvollziehbar“ – was auch anderen Kollegen aus der Branche so geht, die spüren, dass hinter dieser Entscheidung nicht wie 1979 „Lustlosigkeit“ am Messebetrieb (Daniel Keel im BuchMarkt-Heft 10/79) steht, sondern der reine Sparzwang, angesichts der dramatischen Kursentwicklung ganz schnell Kosten zu sparen, wie Diogenes Geschäftsführer Stefan Fritsch noch einmal bestätigt [mehr…]. Aber es ist natürlich zu erwarten, dass Diogenes wohl zwar der derzeit prominenteste, aber wohl nicht der einzige Schweizer Verlag sein wird, der sich jetzt noch einmal überlegt, ob er seine Anmeldung für Frankfurt noch einmal überprüft.

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