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Eduardo Galeano

Eduardo Galeano
(Foto: Yabeck)

Der Autor Eduardo Hughes Galeano ist gestern im Alter von 74 Jahren in seinem Geburtsort Montevideo in Uruguay gestorben, wie der Peter Hammer Verlag heute mitteilt: „Der Gesellschafts- und Globalisierungskritiker ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Lateinamerikas und gehört zu den Autoren der ersten Stunde des Peter Hammer Verlages.“

Galeanos Geschichtswerk Die offenen Adern Lateinamerikas (1973) wurde – nicht zuletzt durch die für den Autor typische Verbindung von gedanklicher Schärfe und literarischer Sprache – weltweit zum Klassiker der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Eduardo Galeanos Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.
Geboren am 3. September 1940 in Montevideo/Uruguay, wurde Eduardo Galeano 1960 stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift für Kultur und Politik Marcha in Montevideo. Zwischen 1964 und 1966 war er Direktor von Época, der Zeitschrift der „unabhängigen Linken“ in Uruguay. 1976 übernahm er in Buenos Aires die Chefredaktion der Zeitschrift Crisis. Ab 1976 lebte Galeano im spanischen Exil. 1986, nach der Beendigung der Militärdiktatur in Uruguay, kehrte er nach Montevideo zurück.
Eduardo Galeano erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der „Casa de las Americas“ und den „American Book Award“ der Universität Washington für die Trilogie Erinnerungen an das Feuer und den schwedischen Stig-Dagermann-Preis für Die offenen Adern Lateinamerikas. Er ist Ehrendoktor der Universitäten La Paz, Havanna und Neuquén/Argentinien.

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