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Christopher Ecker erhält Friedrich-Hebbel-Preis

Dem Kieler Schriftsteller Christopher Ecker, der im Mitteldeutschen Verlag seinen Roman Die letzte Kränkung vorgelegt hat, wurde am 27. März im Hebbel-Museum in Wesselburen der Friedrich-Hebbel-Preis überreicht.

Eckers ebenfalls im Mitteldeutschen Verlag in Halle erschienener Tausendseitenroman Fahlmann ist, so die Würdigung der Jury, eines der exzessivsten Leseabenteuer, das die deutsche Gegenwartsliteratur zu bieten hat. In Eckers Roman, in dem der Sohn eines Bestattungsunternehmers sich auf den steinigen Weg einer Schriftstellerkarriere begibt, gehen skurrile Phantastik und ein mit Wortwitz und scharfen Detailbeobachtungen gesättigter Realismus eine immer wieder überraschende Verbindung ein.

Der in Kiel lebende Schriftsteller wird für sein bisheriges literarisches Werk, insbesondere aber seinen Roman Fahlmann (2012) ausgezeichnet. Der 1913 begründete Hebbel-Preis wird von der Friedrich-Hebbel-Stiftung in zweijährigem Turnus in Hebbels Geburtsstadt Wesselburen (Dithmarschen) vergeben. Er ist mit 5000 Euro dotiert. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Alban Nikolai Herbst.

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