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Hugendubel bleibt doch am Marienplatz – und so soll es ab 2017 aussehen

Modell für 2017

Eine tolle Nachricht für München, die Branche und ein tolles Signal zum Welttag des Buches: Hugendubel kann mit dem Herzstück des Münchner Unternehmens doch am Marienplatz bleiben, wenn auch auf kleinerer Fläche und in neuer Form:

2017 wird zeitgleich das Haus mit dem Telekom Shop neu eröffnet. Die Deutsche Telekom als zukünftiger Mieter des Gebäudes und Hugendubel, als bisheriger Mieter, haben einen Untermietvertrag für einen Teil der Flächen am Münchner Marienplatz geschlossen.

Die derzeitig Filiale am Marienplatz wie geplant Ende Januar 2016 schließen. Danach wird anderthalb Jahre gebaut werden, und die Neueröffnung soll im Sommer 2017 erfolgen. Statt bisher 4000 Quadratmeter belegt Hugendubel dann noch 1200 Quadratmeter.

„Dass wir nun doch eine Lösung für den Marienplatz gefunden haben, freut uns sehr“, sagt Nina Hugendubel, geschäftsführende Gesellschafterin. „Besonders bedanken möchten wir uns bei der Telekom, beim Eigentümer, der Bayerischen Hausbau, sowie bei der Stadt. Diejetzige Lösung wäre ohne sie nicht zustande gekommen“ und ihr Bruder Dr. Maximilian Hugendubel ist auch froh, dass „Bücher in den Innenstädten bleiben können und wir verstehen die Schreiben, Kommentare und Unterschriftenaktionen von Kunden und Mitabeitern als Bestätigung dafür“.

„Wir freuen uns, dass wir eine für beide Seiten tragbare Lösung gefunden haben, um für Hugendubel den Traditionsstandort zu sichern. Wir schaffen für Telekommunikations- und Buchliebhaber gleichermaßen ein tolles Gesamtpaket in exponierter Lage“, sagt Albert Pott, Geschäftsführer Operatives Geschäft der Telekom Shop Vertriebsgesellschaft. „Telekom und Hugendubel arbeiten bereits im Rahmen der strategischen Partnerschaft fürunseren E-Bookreader sehr erfolgreich zusammen. Damit schaffen wir eine weitere wichtige Vermarktung für tolino und die innovativen Produkte und Dienstleistungen der Telekom.“

Hugendubel wird die jetzige Filiale am Marienplatz Ende Januar 2016 schließen. Das Haus wird dann für 1,5 Jahre umgebaut und modernisiert. Nach jetzigem Plan wollen Telekom und Hugendubel im Sommer 2017 die neuen Flächen beziehen. Hugendubel wird eine kleine Fläche im Erdgeschoss gegenüber vom Alten Peter beziehen, welche als Eingangsbereich dienen wird und in die Verkaufsflächen im 1. und 2. Stock führen wird. Im Rahmen der im vergangen Jahr verkündeten neuen Filialstrategie setzt Hugendubel heute mehr Fokus auf beste Auswahl und beste Beratung bei kleinerer Fläche.

Die Hugendubel-Filiale am Münchner Stachus wird noch in diesem Jahr modernisiert, so dass die Marienplatz-Kunden während der Umbauten im kommenden Jahr nicht nur in den Fünf Höfen sondern auch am Stachus einkaufen können.

Die Telekom wird am Marienplatz ihr „Flagship Store“-Konzept umsetzen, dass sich durch ein besonderes Raum- und Service Konzept auszeichnen und einzigartiges Einkaufserlebnis auszeichnen soll. Auf besonderen Erlebnistischen werden die Kunden das gesamte Portfolio der Smartphones und Tablets kennenlernen und
ausprobieren können. Zudem gibt es unterschiedliche Themenwände in denen die Produkte auf eine ganz neue Art präsentiert werden.

Im Zuge der Neukonzeption des Gebäudes und der damit einhergehenden Restrukturierung der Flächenaufteilung wird nicht nur die Fassade saniert, darüber hinaus wird das in den fünfziger Jahren errichtete und seither mehrfach umgebaute Gebäude auch energetisch und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Zudem wird die technische Gebäudeausstattung erneuert.

Das Gebäude bleibt dabei in seinem Volumen, seiner Kubatur und seiner Dachform unverändert erhalten – optisch wird es dagegen aufgewertet. Der architektonische Auftritt wird zurückhaltender als der bisherige gestaltet: Vorgesehen ist eine eher klassisch schlichte Fassade, die sich durch hochwertige Materialien und eine dezente Farbgebung auszeichnet. Die fast durchgehende Glasfront in den beiden oberen Stockwerken und die Panoramaaufzüge werden entfernt, die Fensteröffnungen verändert und die Fassade durch Natursteinpfeiler und Gesimse gegliedert. Die Wintergärten im fünften Obergeschoss und im Innenhof werden zurückgebaut und die Terrassen zum Rindermarkt und zum Innenhof hergestellt.

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