
Trotz Temperaturen von über 30 Grad herrschte am vergangenen Augustwochenende zum 28. Museumsuferfest auch in diesem Jahr reichlich Gedränge auf den Festmeilen an beiden Ufern des Mains in Frankfurt – besonders abends.
23 Museen boten an drei Tagen ein buntes Programm von Sonderführungen, Workshops, Kinderaktionen bis hin zu ausgewählten musikalischen Veranstaltungen, die zum Profil der einzelnen Häuser passten.
Auf 17 Bühnen präsentierten sich regionale und internationale Künstler, für jeden Geschmack und jedes Alter war etwas dabei.
Auf der Gastland-Meile stand Indonesien im Vordergrund. Der weltgrößte Inselstaat lockte mit aromatischen Speisen, exotischen Getränken und zeigte auf der Bühne Ausschnitte seiner reichen Kultur. Sowohl Traditionelles als auch Gegenwärtiges begeisterte dort die Besucher.
Neben Museen und Bühnen fanden Projekte und Inszenierungen statt, so beispielsweise die zehnte Antiquariatsmeile mit rund 20 Ständen am Sachsenhäuser Ufer vor dem Museum Giersch. Außerdem gab es in der Dreikönigskirche, der Deutschordenskirche, der Heiliggeistkirche, der Liebfrauenkirche, der St. Katharinenkirche und im Dom am Samstag und Sonntag Orgelmusik. Im Karmeliterkloster fand zudem das Musikfestival „Klang im Kloster“ statt.
2,3 Millionen Menschen besuchten das Museumsuferfest. Es ist eines der größten und spektakulärsten Kunst- und Kulturfestivals Europas und findet seit 1988 jährlich am letzten Wochenende im August statt.
Ein großes Feuerwerk vor der Frankfurter Skyline, begleitet von indonesischer Musik, setzte am Sonntagabend wie gewohnt den abschließenden Glanzpunkt der Veranstaltung.
JF






