Die in Berlin lebende österreichische Schriftstellerin Eva Menasse erhält den nach Jonathan Swift benannten Internationalen Literaturpreis für Satire und Humor. Die in diesem Jahr erstmals verliehene Auszeichnung ist mit 20.00 Schweizer Franken dotiert.
Die Jury, bestehend aus dem Autor Charles Lewinsky, der Verlegerin Nelleke Geel und dem Büchermacher Gerd Haffmans, schreibt in ihrer Begründung: „Um die Preisträgerin selber zu zitieren: ‚Humor bedeutet beim Denken zu schielen.‘ Eva Menasse zeigt uns, dass man derart schielend vieles klarer sieht. Für ihre Fähigkeit, immer auch die lächerliche Seite der Dinge zu sehen, ohne dabei an Ernsthaftigkeit zu verlieren, verleiht ihr die Jury den ersten Jonathan-Swift-Preis.“
Die Preisverlihung findet am 29. November im Literaturhaus Zürich statt.
Der Jonathan Swift Literaturpreis will das gesamte Schaffen von Autoren ehren, in deren Werken Satire und Humor eine wichtige Rolle spielen, und soll von nun an jährlich vergeben werden. Das Preisgeld wird von der Werner Dessauer-Stiftung finanziert.







