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Deutschland liest vor: Hier alle Infos zu Deutschlands größtems Lesefest!

Am 20. November findet bundesweit wieder der mittlerweile 12. Vorlesetag, Deutschlands größtes Vorlesefest statt – eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Im vergangenen Jahr beteiligten sich nahezu 83.000 Vorleserinnen und Vorleser und erreichten so rund zwei Millionen Zuhörerinnen und Zuhörer.

Für den diesjährigen Vorlesetag haben sich auf www.vorlesetag.de bereits über 20.000 Vorleser angemeldet – darunter bekannte Persönlichkeiten wie Peter Kloeppel, Nazan Eckes, Eckart von Hirschhausen, Markus Lanz oder Mandy Capristo. Auch zahlreiche Politiker nehmen in diesem Jahr wieder teil, sowohl Bundestagsabgeordnete als auch Landesminister.

Dort auf www.vorlesetag.de finden alle Interessierten Tipps zur Organisation einer Vorleseaktion sowie eine Übersicht über bereits angemeldete Lesungen. Außerdem können sich Vorleser, die noch einen Leseort suchen, und Zuhörer, die noch einen Vorleser benötigen, über die Seite vernetzen.

Neben dem Aufruf zum Vorlesetag loben die drei Initiatoren im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags seit 2013 gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund den Vorlesehauptstadt-Wettbewerb aus. Der Titel „Vorlesehauptstadt“ wird seitdem jährlich in drei Kategorien vergeben: Gesucht werden die aktivste, die außergewöhnlichste und die öffentlichkeitswirksamste Vorlesehauptstadt. Die Sieger werden Anfang Dezember 2015 bekannt gegeben. Teilnehmen können alle Städte und Gemeinden Deutschlands.

Im vergangenen Jahr war die bayrische Gemeinde Rain – gemessen an ihrer Einwohnerzahl – die „Aktivste Vorlesehauptstadt“: Bei 8.488 Einwohnern hatten sich 216 Vorleser mit einer Vorleseaktion am 11. Bundesweiten Vorlesetag engagiert. Vorgelesen wurde vom Pfarrer über Lesepaten bis hin zu Schülerinnen und Schülern der örtlichen Realschule.

Den Titel „Öffentlichkeitswirksamste Vorlesehauptstadt“ vergab die Jury im letzten Jahr an Mainz. Die Stadt organisierte mehr als 130 pressewirksame Vorlese-Aktionen, stellte diese in einer 40-seitigen Broschüre vor und veranstaltete unter anderem einen Vorlese-Flashmob in der Innenstadt. In Wiesbaden fanden 2014 viele Veranstaltungen an ungewöhnlichen Lese-Orten statt, zum Beispiel im Bestattungsinstitut, im Ringer-Club, im Lebensmittelladen, im Rettungswagen oder mit einem blinden Vorleser in einem stockdunklen Kellerraum. Die hessische Landeshauptstadt überzeugte so als „Außergewöhnlichste Vorlesehauptstadt“.

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