Der Pfarrer und Publizist Jörg Zink ist tot. Wie die Familie auf seiner Website bekanntgab, verstarb er bereits am Freitag im Alter von 93 Jahren. Bekannt wurde Zink vor allem als Medienpfarrer. Mit Jörg Zink hat uns einer der ganz großen Theologen unserer Zeit verlassen.
Mehr als hundert Mal sprach er in der ARD das „Wort zum Sonntag“, zudem gestaltete er viele Filme und Radiosendungen. Seine theologischen Bücher wurden millionenfach verkauft. Populärstes Werk dürfte die als „Jörg-Zink-Bibel“ bekannte Bibelübersetzung sein.
Zink engagierte sich in der Friedensbewegung und war Gründungsmitglied der Grünen in Baden-Württemberg. Bei der Verleihung des Ehrentitels des Landes 2015 würdigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) Zinks „jahrzehntelange literarische und wissenschaftliche Arbeit“ und sein Engagement „als Bürger und Christ“. Er sei „nicht nur ein Vordenker, sondern vielen auch zu einem Vorbild geworden“, sagte Kretschmann damals.
Bei Claudius ist einer seiner wichtigsten Texte erschienen:
Jörg Zink Der große Gott und unsere kleinen Dinge (Claudius).
Annett Gröschner mit Evangelischem Buchpreis ausgezeichnet
„Schwebende Lasten“, 2025 bei C. H. Beck erschienen, gewinnt den Evangelischen Buchpreis 2026. Diese Entscheidung gibt der Vorsitzende des Evangelischen Literaturportals, Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl, bekannt. Der Leser:innenpreis ist mit 10.000