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Prozesshansel Trump

Holger Ehling

In jeden BuchMarkt-Heft ein Blick über den Tellerrand: Holger Ehling kommentiert internationales Branchengeschehen:

Dass die Pfalz zu den schönsten Regionen Deutschlands gehört, wird wohl jeder bestätigen, der ein paar Tage dort verbracht hat. Dass sie auch immer zu den ärmeren Regionen gehört hat und dass viele Pfälzer ihr Heil im Ausland suchen mussten, wissen wir auch, und dass man durchaus stolz sein darf darauf, was die Auswanderer im Ausland vollbracht haben, versteht sich von selbst. Die Familie Drumpf, die irgendwann in New York mitmischte, verschwieg man dabei gerne, aus guten Gründen: Los ging es mit zwielichtigen Kneipen, man graduierte zu billigen Mietskasernen und ab den 1970er Jahren zu Protzbauten, bei denen die Mafia den Zement lieferte und für Ruhe am Bau sorgte, und Casinos, die bald pleitegingen. Es blieb der Familienname, mit dem allerlei sinnloser Schund vertickt wurde: Krawatten und Matratzen, Wodka und Steaks, eine Möchtegern-Universität und vieles andere.

Sie wissen schon, worum es geht: TheDonald, der größte, schönste, begabteste, liebenswürdigste, geduldigste und bescheidenste Mensch, der jemals einen Twitter-Account sein eigen nannte. Seit dem 20. Januar ist Herr Drumpf, der sich Trump nennt, US-Präsident. Immerhin: Wenn Sie dies lesen, heißt das, dass seither die Welt noch nicht untergegangen ist. Das ist ja schon etwas.

Weiterlesen im Februar-BuchMarkt auf S. 18.

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