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Jólabókaflóð: Torsten Woywod bringt die „Bücherflut“ nach Deutschland

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Mit dem umfangreichen, verlagsübergreifenden Buchkatalog Jólabókaflóð setzt Torsten Woywod dem Buch und dem Lesen ein vorweihnachtliches Denkmal – und liefert zahlreiche Geschenktipps. Auf über 100 Seiten hat Woywod, im Hauptberuf bei Dumont für Social Media und Online-PR zuständig, Buchtipps von VerlegerInnen, AutorInnen, BuchhändlerInnen und BloggerInnen zusammengestellt, um „Anregungen zum Schenken und Wünschen von Büchern“ zu liefern. Jólabókaflóð ist seit gestern Abend hier online zum Stöbern und Teilen verfügbar.

Das Konzept beruht auf der isländischen Tradition, dass anlässlich der dortigen Bücherflut („Jólabókaflóð“ bezieht sich auf die massenhaft an Weihnachten verschenkten Bücher) ein sämtliche Novitäten des Jahres umfassender Katalog gedruckt und kostenlos an alle Haushalte des Landes verteilt wird. Diese Idee hat Torsten Woywod gemeinsam mit Sarah Abts (Gestaltung, Satz, Layout) für die Vorweihnachtszeit hierzulande aufgegriffen und beeindruckend umgesetzt.
Torsten Woywod (©Fotostudio Berns)

Beeindruckend ist auch die Liste der TippgeberInnen, die Woywod für das Projekt gewinnen konnte. Dazu zählen u.a.die AutorInnnen die Autorinnen und Autoren Andreas Eschbach, Isabel Bogdan, Melanie Raabe, Vea Kaiser, Lori Nelson Spielman, aber auch VerlegerInnen wie Philipp Keel (Diogenes), Sabine Cramer (DuMont), Felicitas von Lovenberg (Piper), Julia Eisele (Eisele Verlag), Jo Lendle (Hanser), Leif Greinus (Voland & Quist) und Daniel Beskos (mairisch) sind dabei. Selbst die isländische Premierministerin Katrín Jakobsdóttir steuert ein Vorwort zur deutschen Version von Jólabókaflóð bei und macht darin „dem Lesen im Allgemeinen eine Liebeserklärung“.

Das Vorwort der isländischen Premierministerin Katrín Jakobsdóttir
Das gilt auch für das gesamte Projekt: So ist Jólabókaflóð weit mehr geworden, als bloß ein weiterer Bücherkatalog. Es ist eine liebevoll umgesetzte Werbung für das Lesen und für Bücher überhaupt. Und für den stationären Buchhandel. Torsten Woywod beendet sein Vorwort mit „einernachdrücklichen Bitte“ so: „Sollte Sie dieser Katalog zum Schenken inspirieren, würde ich mich ausgesprochen freuen, wenn Sie die entsprechenden Bücher nicht irgendwo online bestellen, sondern die nächstgelegene Buchhandlung besuchten.“

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