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Verlagsgruppe Oetinger reagiert auf Wünsche des Handels

Die Verlagsgruppe Oetinger trägt die Remissionskosten ab dem 01.01.2020 zu 100% und verzichtet auf die bisher erhobene Bearbeitungsgebühren. Dies gab Thilo Schmid, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, gestern auf der Frankfurter Buchmesse während einer Podiumsdiskussion mit der Buchhändlerin Iris Hunscheid (Vorsitzende IG Unabhängiges Sortiment), Michael Kursiefen (Schweitzer Fachinformationen; Sprecher der IG Pro) und Solvey Munk (Umbreit, Geschäftsleitung Vertrieb) zum Thema bekannt.

Die Verlagsgruppe Oetinger reagiert mit der Neuregelung der Remissionen auf Forderungen der IG Pro und des IGUs, die schon seit längerem in der Branche diskutiert werden.

Thilo Schmid: „Das Oetinger-Modell gilt für alle Handelspartner, die Besuche von VertreterInnen akzeptieren und nach individueller Absprache bereit sind, Schnellschüsse und Aktualitäten der Verlagsgruppe unverlangt in ihr Sortiment aufzunehmen“ ©Jörg Schwalfenberg

Das „Oetinger Modell“ (um die Transportkosten und Emissionen zu senken, werden Artikel unter 10 Euro zukünftig körperlos remittiert. Buchhändler, die diese Artikel an eine Büchertafel spenden wollen, können dies tun. Die Verlagsgruppe verzichtet zudem auf Remissionsgenehmigungen und feste Remissionstermine) gilt für „alle Handelspartner, die Besuche von VertreterInnen akzeptieren und nach individueller Absprache bereit sind, Schnellschüsse und Aktualitäten der Verlagsgruppe unverlangt in ihr Sortiment aufzunehmen“.

Schmid weiter: „Wir wollen mit unseren Handelspartnern ein verbindliches, vertrauensvolles, einfaches und partnerschaftliches Modell leben. Um diesen Weg gehen zu können, brauchen wir Handelspartner, die bereit sind, unserer Backlist und unseren Novitäten Präsenz zu gewähren und die schnell auf aktuelle Themen reagieren und Umsatz generieren wollen.“

 

 

Foto im Anhang: Thilo Schmid, ©Jörg Schwalfenberg

 

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