Seit dem 06. Dezember (Nikolaustag) fragen wir wieder bis zum 6. Januar 2020 (Heilige Drei Könige) in der Buchbranche herum: „Wie war Ihr Jahr?“. Heute beantwortet Ekkehard Faude, im vierzigsten Jahr Verleger des Libelle Verlages und langjähriger BuchMarkt-Autor, unseren „anderen“ Fragebogen:

Ekkehard Faude: „Wir haben nie versucht, die Libelle zu verkaufen, weil wir wussten: »In der Eile sind Fehler«. Die Marke Libelle erweist sich als lebendig. Überraschenderweise sind wir nun in Verhandlungen mit Menschen, die von sich aus nachgefragt haben“
Welcher Tag war Ihr schönster diesem Jahr?
Später September: Als wir das erste Exemplar unseres Verlagsbuchs in der Hand hielten: alles stimmte. Dass es ein haltbares Epochenbild unserer Branche enthält, wussten wir ja schon… *
Geärgert nicht, aber sehr bedauert: dass in Freiburg die Buchhandlung zum Wetzstein schließt.
Als meine Frau und ich drei Tage vor Eröffnung der Libelle-Ausstellung die Vitrinen, Wandbespielungen und Bildschirme im Hesse Museum fertig hatten; und zur übervollen Vernissage Bücherfreunde von weit her kamen.
Wer seit 40 Jahren Verlegerei macht, hat die Misserfolge früher absolviert.
Buchladen zur Schwarzen Geiß in Konstanz, dort finde ich Novitäten, an die ich nie dachte. Bei den Verlagen: Matthes & Seitz.
Amazon
Wie BuchhändlerInnen ihren Lesewilligen vermitteln, dass es ein VLB gibt, in dem alle die lieferbaren Titel zu finden sind, die die mächtigen Zwischenhändler nun nicht mehr zeigen.
Einen lang aufgeschobenen Besuch noch weiter aufzuschieben.
Zu früh von etwas begeistert zu sein.
Angela Winkler: Mein blaues Zimmer (Kiepenheuer & Witsch)
Das Buch der Veränderungen (diverse Autoren)
Ingo Držečnik vom Elfenbein Verlag
Warum haben Sie denn nie versucht, Libelle zu verkaufen?
Weil wir wussten: »In der Eile sind Fehler«. Die Marke Libelle erweist sich als lebendig. Überraschenderweise sind wir nun in Verhandlungen mit Menschen, die von sich aus nachgefragt haben.
Eine Antwort
http://www.libelle.ch/backlist/905707700.html