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Umgeblättert heute: „Die literarische Kontrastfolie einer Gesundheitsdiktatur“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Wie geht Nähe auf Distanz?“: Paternak, Rilke, Zwetajewa: Wie sich 1926 zwei Dichter und eine Dichterin auf Entfernung austauschten und Kontakt ohne Körper suchten.
    Peter Michalzik, Die Liebe in Gedanken: Die Geschichte von Boris Pasternak, Marina Zwetajewa und Rainer Maria Rilke (Aufbau)
  • „Stan und Thomas“: Der Schriftsteller Markus Orths erzählt von einem ungewöhnlichen Picknick im Dunkeln. „Kurios, wie wirkungsvoll der recht lapidare Einfall ist, alles im Dunkeln zu belassen. Auch wenn jeder, der die Sphäre des Bilderbuchs verlassen hat, doch daran gewöhnt ist, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, so verzichtet man hier freudig und friedlich darauf.“
    Markus Orths, Picknick im Dunkeln (Hanser)

  • „Anerkanntes Lebensmittel“: Italien öffnet wieder die Buchhandlungen. „Das ist keine symbolische Geste, sondern erkennt an, dass auch das Buch ein Lebensmittel ist“, schrieb Kulturminister Dario Franceschini auf Twitter.
  • „Kriterien für die Prävention“: Was Juli Zehs Roman Corpus Delicti von 2009 in der Pandemie-Krise lehrt. „So kann die literarische Kontrastfolie einer Gesundheitsdiktatur helfen, die tatsächlichen Verhältnisse mit Augenmaß zu beurteilen.“

  • „Denken in Alternativen“: Die Umsatzeinbußen sind groß, aber die Krise beschert dem Literaturbetrieb auch ein Erweckungserlebnis. „In der Krise scheint nun das Bewusstsein dafür zu wachsen, dass es auch in der globalisierten Buchwelt einen Nebenraum gibt, in dem sich das Geschäft kleiner, aber im Zweifel intelligenter betreiben lässt.“
  • „‚Sie werden behandelt wie Abwasser'“: Die Schriftstellerin Arundhati Roy über Indien in der Corona-Krise. „Für mich fühlt sich diese Pandemie an wie der Übergang von der einen in eine andere Welt.“

Das Politische Buch

  • „Die Demokratiewissenschaft“: Kann man aus der Geschichte lernen? Eine Festschrift für Norbert Frei gibt Auskunft.
    Tobias Freimüller, Tim Schanetzky, Sybille Steinbacher, Dietmar Süß und Annette Weinke (Hg.), Demokratisierung der Deutschen. Errungenschaften und Anfechtungen eines Projekts (Wallstein)
  • „Strafen und Statistik“: Der Kriminologe Jörg Kinzig widerlegt Klischees über die Justiz.
    Jörg Kinzig, Noch im Namen des Volkes? Über Verbrechen und Strafe (Orell Füssli)
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