Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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- „Steit dabei in eine Kloschüssel …“: Thomas Pynchons „Riesen-Roman als Mammut-Hörspiel-Ereignis“. „Das Enden der Parabel-Hörspiel hat eigentlich nur eine Chance, aber es nutzt sie: nämlich beherzt in den pynchonesken Fluss zu steigen und mit der mächtigen Strömung zu schwimmen.“
Die Enden der Parabel auf SWR2, 17. April von 20:03-6 Uhr und am 18. April von 20:03-4 Uhr. CD bei Hörbuch Hamburg.
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- „An den Worten würgte nur Einer“: Wie es gewesen sein könnte, als Paul Celan Martin Heidegger besuchte und Thomas Rohkrämer legt eine Biographie des Philosophen vor.
Hans-Peter Kunisch, Todtnauberg. Die Geschichte von Paul Celan, Martin Heidegger und ihrer unmöglichen Begegnung (dtv)
Thomas Rohkrämer, Martin Heidegger. Eine politische Biographie (Schöningh) - „Denker am Spielfeldrand“: Gisela Horst über Panajotis Kondylis: „Man staunt über dieses ungewöhnliche, weitgehend für sich stehende Werk insgesamt.“
Gisela Horst, Panajotis Kondylis. Leben und Werk – eine Übersicht (Verlag Königshausen & Neumann) - „Der Krieg der Humanität“: Fabian Klose spürt in seiner „sorgfältigen, preisgekrönten Münchner Habilitationsschrift“ den imperialen und kolonialen Ursprüngen eines aktuellen Rechtskonzepts nach.
Fabian Klose, „In the Cause of Humanity“. Eine Geschichte der humanitären Intervention im langen 19. Jahrhundert (Vandenhoeck & Ruprecht)
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- „Eine Art vorsätzlicher Verrücktheit“: Charles King erzählt, wie Wissenschaftler um den Ethnologen Franz Boas „Race“, „Class“ und „Gender“ als Erfindungen entlarvten. „Es ist ein nicht geringes Verdienst seines Buches, daran zu erinnern, wie eine Wissenschaft vom kulturell Anderen die Relativität der eigenen Denk- und Wissenskategorien erkannte und trotzdem darauf beharrte, dass man in einer gemeinsamen, geteilten Welt leben könne.“
Charles King, Schule der Rebellen. Wie ein Kreis verwegener Anthropologen Race, Sex und Gender erfand (Hanser) - „Rubem Fonseca ist gestorben“: „Er war ein Dynamo der modernen brasilianischen Literatur.“ Am Mittwoch ist Rubem Fonseca (Grenzenlose Gefühle, unvollendete Gedanken) wenige Tage vor seinem 95. Geburtstag (am 11. Mai) gestorben.
- „‚Nicht das Virus ist die größte Gefahr'“: Yuval Noah Harari im Gespräch über die historische Einordnung von Corona.







