Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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- „Wozu man schreibt, wozu man liest“: Ein Dank an den Schriftsteller Peter Schneider, der heute 80 wird.
- „Ein Buch zum Wachwerden“: Der Krimi-Preis „Glauser“ für Jürgen Heimbach und sein Buch Die Rote Hand. Den „Ehren-Glauser“ erhielt Nina George (siehe Interview). Die Jury über Heimbachs Krimi: „Kein Buch zum Glücklichwerden, sondern zum Wachwerden.“
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- „Explosive Ballung“: In seinem Buch über Berlin erahnte Ernst Drohnke schon 1846 die Zukunft der Metropole. „Wer seine eigene ambivalente Liebe zu Berlin in eine historische Perspektive rücken und weiter unterfüttern möchte, findet hier Anschauungsmaterial in Hülle und Fülle.“
Ernst Dronke, Berlin (Die Andere Bibliothek) - „Krisenerprobt“: Wie das Hamburger Verlagskollektiv Edition Nautilus weiterarbeitet. Lektorin Katharina Picandet: „Wir sind ein krisenerprobtes Team, das hilft, das weiß ich zu schätzen.“
„Lebensecht und darum unbequem“: Hans Falladas Der eiserne Gustav in einer Neu-Edition – „erstmals in der Originalfassung“, so der Verlag. Der Roman „ist ein bedeutender, reichhaltiger Zeitroman, beeindruckend vor allem durch Falladas Meisterschaft des lebensechten Dialogs.“
Hans Fallada, Der eiserne Gustav (Aufbau)- „Vom Dasein in der Goldrandwelt“: Renate Schostacks nachgelassener Roman Fräulein Ava Laurin. „Fräulein Ava wird erwachsen. Renate Schostack beschreibt diese Zeit (…) in allzu großer Ausführlichkeit.“
Renate Schostack, Fräulein Ava Laurin (J. S. Klotz Verlagshaus) - „Der Mehrheit ist nicht zu trauen“: Julian Nida-Rümelin traktiert die Demokratie.
Julian Nida-Rümelin, Die gefährdete Rationalität der Demokratie. Ein politischer Traktat (Edition Körber-Stiftung) - „Auch spätes Liebesleid schmerzt“: Felix Schmidt erzählt vom Ende einer Ehe. „Der gutsituierte Rentner, der in Schmidts Roman erzählt, stellt seine Freiheit von materiellen Sorgen weder aus, noch redet er sie klein, aber er macht auch deutlich, dass Wohlstand Liebeskummer ebenso wenig mindert wie ein vorgerücktes Alter.“
Felix Schmidt, Amelie (Osburg Verlag) - „Vom Fluglattschreiben hat er die Prägnanz“: Zum achtzigsten Geburtstag des Schriftstellers Peter Schneider.