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Umgeblättert heute: „Ein unglaubliches Buch. Ich könnte das nur jetzt auf keinen Fall lesen.“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Schlüssellochblick auf die britische Oberschicht“: Nach dem Erfolg von Anthony Powells Tanz zur Musik der Zeit, wagt sich der Elfenbein Verlag an einen weiteren vielbändigen englischen Romanzyklus.
    Simon Raven, Fielding Gray. Almosen fürs Vergessen. Band 1 (Elfenbein)
  • „Von Berlusconi gelernt“: Über Italien als Vorreiter populistischer Politik. „Man erfährt manches über die ‚drei Grundübel Italiens – Bürokratie, Korruption, Justiz'“.
    Lorenz Gallmetzer, Von Mussolini zu Salvini. Italien als Vorreiter des modernen Nationalpopulismus (Kremayr und Scheriau)
  • „Keine Antwort der Sterne“: Ivan Ivanji erzählt von Abraham, dem Urvater der Juden. „Eine ‚Hollywood-Story‘ nennt Ivanji die verwickelten Ereignisse, die die Bibel freilich nur als ‚Treatment‘ skizziere. Er habe die Mär daher deutend angereichert.“
    Ivan Ivanji, Hineni (Picus)
  • „Eigenes im Fremden“: Andreas Maier zum Tod des Suhrkamp-Cheflektors und Literaten Raimund Fellinger. „Das letzte Lebensjahr Raimund Fellingers hätte von Thomas Bernhard erfunden werden können.“ (zum Beitrag)

  • „Ein Traum vom Überleben“: Es ist Zeit, die Lanny-Budd-Serie von Upton Sinclair zu lesen, findet Arno Widmann. Darin schildert der amerikanische Autor die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. (zum Beitrag)
  • „Pilzsuche für Leser“: Zum Tod des Suhrkamp-Cheflektors Raimund Fellinger, „der 68 Jahre alt wurde und 52 Jahre davon las“. (mehr)
  • „‚Wenn man jetzt schon weiß, wie es nach der Krise sein wird, kommt mir das etwas putzig vor'“: Schriftstellerin Eva Menasse im Gespräch über den Alltag in Corona-Zeiten – und „über das eine unbedingt empfehlenswerte Buch, das sie jetzt auf keinen Fall lesen würde“ (Stewart O’Nans Das Glück der anderen).

  • „Das Ende der Zukunft“: Cécile Wajsbrot hat zur Corona-Krise verblüffend viel zu sagen. Sie ist „eine kluge und behutsame Erzählerin des subtilen Schreckens und der schleichenden Grausamkeit einer von Fantasien und Erinnerungen verpixelten Welterfahrung“.
    Cécile Wajsbrot, Zerstörung (Wallstein)
  • „Jedem Kind ein Buch“: Die vier Kinderbücher von Uwe Timm, Die Zugmaus, Die Piratenamsel, Rennschwein Rudi Rüssel und Der Schatz auf Pagensand als „raue Abenteuer für raue Zeiten“.
  • „‚Der Autor hat immer recht“: Ralf Rothmann zum Tod von Raimund Fellinger: „Niemand kann ein guter Lektor sein, der im Innersten nicht auch ein Dichter ist.“ Raimund Fellinger starb am 25. April im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main. (mehr)

Hörbuchkolumne

  • Lutz Seiler, Stern 111 (DAV)
  • Graham Swift, Da sind wir (DAV)
  • James Baldwin, Giovannis Zimmer (Random House Audio)

 

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