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Umgeblättert heute: Zwei Schulbücher bieten faszinierende Momentaufnahmen zur Krise

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Wer schützt im Notstand die Freiheit?“ Auch in der Viruskrise darf der Staat nicht anders, als Würde und Leben der Bürger zu schützen. Eine Studie über das Ausnahmeverfassungsrecht./Anna-Bettina Kaiser: Ausnahmeverfassungsrecht (Mohr Siebeck)
  • „In ihren eigenen Worten“: Tanya Tagaq erzählt von der Welt der Inuit, ohne sie westlichen Literaturtraditionen unterzuordnen./Tanya Tagaq: Eisfuchs (Kunstmann)

  • „Menschen in dürftiger Zeit“: Zwei Schulbücher von Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach sowie Arno Widmann bieten faszinierende, wenn auch naturgemäß relative Momentaufnahmen zur Krise./ Arno Widmann: Szenen aus der frühen Corona-Periode (Edition Fototapeta); Alexander Kluge/Ferdinand von Schirach: Trotzdem (Luchterhand)
  • „Sie macht sie nicht lieb und nett. Sie macht sie nicht böse. Erst ganz am Ende kommt ein wenig Kitsch dazu, er sei verziehen.“ Angie Kims Spannungsroman erzählt auch von Müttern mit behinderten Kindern./ Angie Kim: Miracle Creek (Hanser)

  • „Freigelegte Wurzelknoten“: Wie die deutsche Science-Fiction in den Abgrund fiel, zeigt Hans Frey im zweiten Teil seiner Pionierarbeit zur Geschichte des Genres./Hans Frey: Aufbruch in den Abgrund. Deutsche Science Fiction zwischen Demokratie und Diktatur. Von Weimar bis zum Ende der Nazidiktatur, 1918-1945 (Memoranda Verlag)
  • „Ein Fall nur für jugendliche Ermittler“: Eine als Krimi verkleidete politische Milieustudie zu Indien./Deepa Anappara: Die Detektive vom Bhoot-Basar (Rowohlt)
  • „Entgegen der Erwartungen sind die Spiele nie beendet“: Auch eine selbstbewusste Ärztin leidet noch unter Liebesentzug: Zum wunderbaren späten Romandebüt von Ulla Coulin-Riegger: Mutters Puppenspiel (Klöpfer, Narr)

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