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Umgeblättert heute: „Der Unterhaltungsroman, auf den all die, die Unterhaltungsromane im Prinzip hassen, lange gewartet haben“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Schicksal, du treuloser Gefährte“:Zeruya Shalev stellt mit „Schicksal“ erstmals die politische Gegenwart Israels ins Zentrum eines Romans. Ihre literarische Könnerschaft aber zeigt sich hier aufs Neue im durchdringenden Blick auf zwischenmenschliche Zerreißproben./Zeruya Shalev: Schicksal Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer (Berlin Verlag)
  • „Was man vielleicht schon singen konnte“: Pflege der Künste und politische Agenda: Eckart Kröplin über vierzig Jahre Operntheater in der DDR./Eckart Kröplin: Operntheater in der DDR. Zwischen neuer Ästhetik und politischen Dogmen (Henschel Verlag)
  • „Ein Abschiedsband“: Dieses Buch hat kaum mehr als hundert Seiten. Die allerdings haben sehr viel Schmerz in sich. „Das ist mitunter nicht leicht zu lesen, aber es lohnt sich.“/Tomas Espedal: Lieben. Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel  (Matthes & Seitz)

  • „Die entscheidenden vier Sekunden“: Ein jüdisches Liebespaar lebt bereits in Angst, als das bis heute größte Zugunglück im Personenreiseverkehr es 1939 endgültig trennt. Gert Loschütz rekonstruiert dieses Schicksal nur aus den Akten. Und es ergreift einen umso mehr./Gert Loschütz: Besichtigung eines Unglücks. (Schöffling)

  • „Wunder für diese Welt“: Ulrich Woelks so unterhaltsamer wie triftiger Roman holt weit aus und das zu Recht. „Zur leichten Hand des Erzählers kommt seine sprachliche Sicherheit, kommt seine immense Recherchearbeit zu Berufen, Orten, zur Sexualität. „Für ein Leben“ ist nicht zuletzt der Unterhaltungsroman, auf den all die, die Unterhaltungsromane im Prinzip hassen, lange gewartet haben.“/Ulrich Woelk: Für ein Leben (C. H. Beck)
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