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Umgeblättert heute: „Ein lebendiges Zeitbild der Dreißigerjahre“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

  • „Entfernte Freundinnen“: Ein Schmerz, der nicht zu heilen ist: Anne Stern erzählt von der Malerin Lotte Laserstein und ihrem Lieblingsmodell Traute Rose. „Anne Stern lässt Laserstein abwechselnd mit Traute Rose von ihrem gemeinsamen Leben in Berlin und von der Wiederbegegnung in Schweden nach dem Krieg erzählen. Eine Menge authentischer Informationen lässt sich auf diese Weise spannend und mit vielen Zeitsprüngen unterbringen. (…) Entstanden ist daraus ein lebendiges Zeitbild der Dreißigerjahre mit deren Diskussionen über Kunst und den Anspruch von Frauen auf Gleichberechtigung in allen Bereichen des Lebens sowie dem Ende dieses vielversprechenden neuen Anfangs durch die NS-Herrschaft.“
    Anne Stern, Meine Freundin Lotte (Kindler Verlag)
  • „Was haben Sie im „Dritten Reich“ getan?“: Fridolin Schley erzählt, wie Richard von Weizsäcker versuchte, seinen Vater zu verstehen. „Mit sicherem Gespür für den historischen Kontext, unter Verzicht auf überflüssige romanhafte Ausschmückung und ohne das moralische Auftrumpfen der Nachgeborenen entfaltet Fridolin Schley ein inneres Zwiegespräch von bedrückender Intensität.“
    Fridolin Schley, Die Verteidigung (Hanser Berlin Verlag)
  • „Wo genau beginnt der Fundamentalismus?“: Reibungspunkte mit der modernen Welt: Susanne Schröter manövriert durch die kulturelle Vielfalt des Islams. „Das neue Buch von Susanne Schröter, eine „Reise durch das islamische Multiversum“, versteht sich als Einspruch gegen die Verkürzung des Islams auf ‚Fundamentalisten und Radikale‘. Die Autorin stellt einen anderen Islam vor oder besser: die verschiedenen Islame, die über Jahrhunderte auf unterschiedlichen kulturellen Nährböden gewachsen sind oder in jüngster Zeit erst neu entstehen.“
    Susanne Schröter, Allahs Karawane. Eine Reise durch das islamische Multiversum (Verlag C. H. Beck)

  • „Verse aus dem Keller“: In seinem Gedichtband schrift für blinde riesen steigt Lutz Seiler hinab in die Archive seiner Notizbücher. „Lutz Seiler ist ein sehr skrupulöser Dichter, seine lyrische Produktion äußerst überschaubar. (…) Die Wörter und Verse abhängen und reifen lassen, diese Verfahrensweise verlangt viel Geduld. Sie steht vielleicht auch der Arbeit an größeren Zyklen entgegen, weiten Bögen, die einen gewissen Fluss erfordern und aus einer mit höherer Geschwindigkeit ausgeführten Bewegung heraus entstehen.“
    Lutz Seiler, schrift für blinde riesen. Gedichte (Suhrkamp)
  • „Ereignisse eines schönen Tages“: Thomas Arzts Romandebüt Die Gegenstimme. „Thomas Arzt zeigt in diesem Buch, wie geschickt er auch im Roman Situationen, Szenen, Stimmungen aus Personen entwickeln kann.“
    Thomas Arzt, Die Gegenstimme (Residenz Verlag)

  • „Für eine „Jüdische Legion““: Erstmals auf Deutsch: Vladimir Jabotinskys erschütternd hellsichtiger und illusionsloser Blick auf den bevorstehenden Holocaust – und auf Rettungsmöglichkeiten. „Mit Jabotinskys letztem Buch wird auch einem gegenwärtigen Lesepublikum klar werden, dass und warum auch nur Anflüge genozidaler Politik im Weltmaßstab so früh wie möglich zu bekämpfen sind.“
    Vladimir Ze’ev Jabotinsky, Die jüdische Kriegsfront (ça ira)
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