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Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis in Berlin verliehen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat gestern gemeinsam mit dem Geschäftsträger der israelischen Botschaft, Aaron Sagui, den Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis im Bundeskanzleramt verliehen. Die Auszeichnung ging an Markus Lemke, Liora Heidecker und Yahin Onah.

Nach einem Video-Grußwort des israelischen Kulturministers Hili Tropper nahm Markus Lemke den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seine Übersetzung des Romans Über uns des israelischen Schriftstellers Eshkol Nevo entgegen. Die israelische Autorin Liora Heidecker erhielt den Preis für die Übertragung von Else Lasker-Schülers Der Prinz von Theben zusammen mit Yahin Onah für dessen Übersetzung der Biografie Goebbels von Peter Longerich.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Mit ihrer Kunst ermöglichen Übersetzerinnen und Übersetzer ein wechselseitiges Verstehen zwischen Kulturen. Das gilt ganz besonders für Übersetzungen aus dem Hebräischen ins Deutsche und umgekehrt. Sie bereiten damit den Weg für Empathie und Verständigung. Es ist mir daher eine große Freude, den Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis an Markus Lemke, Liora Heidecker und Yahin Onah verleihen zu können. Mit ihrer Arbeit haben sie einen wichtigen Beitrag für die Annäherung zwischen Deutschland und Israel geleistet.“

Der Deutsch-Hebräische Übersetzerpreis wurde 2015 auf gemeinsame Initiative der Kulturstaatsministerin und des israelischen Kulturministeriums anlässlich des 50. Jubiläumsjahres zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Sprach- und Interpretationskunst der Übersetzerinnen und Übersetzer in beiden Ländern sichtbar zu machen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden jeweils von einer deutschen und einer israelischen Jury ausgewählt. Projektträger ist das Literarische Colloquium Berlin.

 

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