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Umgeblättert heute: „Für diesen Roman hat Damon Galdgut kürzlich zu Recht den Booker-Preis gewonnen“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

 

„Die Partitur löst die Inventur ab“: Nur wer musikalisch ist, kann die Zeit verstehen: Wolfgang Hegewald sucht in seinem Buch  nach dem Sound des Jahres 2020./Wolfgang Hegewald: Tagessätze (Wallstein Verlag)

„Sogwirkung einer Leiche“: Für diesen Roman hat Damon Galdgut kürzlich zu Recht den Booker-Preis gewonnen./Damon Galgut: Das Versprechen. Roman. Aus dem süd­afrikanischen Englisch von Thomas Mohr (Luchterhand Literatur­verlag)

„Das bodenlose Ohnmachtsgefühl zu Weihnachten“: Er war der Physiognomiker des deutschen Kulturbetriebs: Christian Schultz-Gersteins literarische Porträtkunst./Christian Schultz-Ger­stein: Rasende Mitläufer, kritische Opportunisten. Porträts, Essays, Reportagen, Glossen. Vorwort von Wolfgang Pohrt (Edition Tiamat)

„Rache ist eine Fantasie der Machtlosen“: George Orwell reiste als Kriegsreporter 1945 durch das besiegte Deutschland. Seine Beobachtungen sind erstaunlich weitsichtig. „Die im vorliegenden Band versammelten Reportagen und Essays legen nahe, dass die Erfahrungen als Kriegskorrespondent prägend dafür waren. Heute, umgeben von den ideologischen Schlachten des einundzwanzigsten Jahrhunderts, wünscht man sich manchmal mehr teilnehmende Beobachter wie George Orwell.“
George Orwell, Reise durch Ruinen. Reportagen durch Deutschland und Österreich 1945 (mit einem Nachwort von Volker Ullrich, aus dem Englischen übersetzt von Lutz-W. Wolff; C. H. Beck-Verlag)

„‚Wir müssen priorisieren'“: Uneigennützigkeit allein reicht dem australischen Moralphilosophen Peter Singer nicht. Ein Gespräch über das richtige Spenden und seine Idee des „effektiven Altruismus“.
Peter Singer, Effektiver Altruismus. Eine Anleitung zum ethischen Leben (aus dem Englischen von Jan-Erik Strasser; Suhrkamp)

„Das dunkle Zentrum“: Matthew Sweeneys Gedichte aus dem letzten Lebensjahr. „Matthew Sweeneys Gedichte werden fehlen. Am Ende seines Bandes schreibt er Hommagen an sein Krankenbett, an den Schleim oder an den Bauarbeiter vor dem Fenster. (…) So wie den Sprecher einmal der Meeresblick durch ein Fenster daran erinnert, dass er im Süden ist, erinnert ein Blick auf diese Verse an die Kraft der Poesie.“
Matthew Sweeney, Der Schatten der Eule. Gedichte (aus dem Englischen von Jan Wagner; Hanser Berlin)

„Regieren und reflektieren“: Von der alten SPD ist wenigstens ein guter Schlüsselroman übrig geblieben: Ulf Erdmann Zieglers ‚Eine andere Epoche‘. „Was ist das nun also: ein SPD-, gar ein SPD-Schlüsselroman, mit vielerlei klugen Einsichten in den Betrieb, bestens geeignet als Handreichung der Bundeszentrale für Politische Bildung? Das vielleicht auch, aber zugleich und noch mehr geht es hier um das komplexe Innen- und Familienleben eines berufstätigen 40-jährigen Mannes von ‚vager Herkunft‘, wie er es selbst bezeichnet.“
Ulf Erdmann Ziegler, Eine andere Epoche. Roman (Suhrkamp)

 

Heute nichts

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