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Umgeblättert heute: „Eine kunstvolle Geschichte von Verlust“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

Kinder- & Jugendbücher

  • „Was wir in den Armen anderer finden“: Blicke nach innen gewandt, Bilder voller Gelassenheit: In Der kleine große Augenblick erzählt Beatrice Alemagna vom Glück. „Das Buch mag wie ein Rätsel wirken, doch einmal gelesen und gelöst, hat es den gegenteiligen Effekt: Man will es sofort noch einmal durchblättern und die Figuren beglückt in ihrem Glück betrachten.“
    Beatrice Alemagna, Der kleine große Augenblick (aus dem Französischen von Anna Taube; Bohem Press)
  • „Ein Pfad aus Sternenlicht“: Das Leben als Laterna Magica: Kenji Miyazawas anrührende philosophische Himmelfahrtsgeschichte für Kinder. „Neben Jürgen Stalphs Übersetzung überzeugen Louise Heymans’ Illustrationen: Sie machen das transparente blaue Reich der Milchstraße und Miyazawas poetische Anderswelt fast greifbar lebendig.“
    Kenji Miyazawa, Eine Nacht in der Milchstraßenbahn (aus dem Japanischen von Jürgen Stalph; mit Bildern von Louise Heymans; Cass Verlag)
  • „Erna Sassen erzählt von einer großen Liebe“: Erna Sassen und der Illustrator Martijn van der Linden haben mit Ohne Dich eine kunstvolle Geschichte von Verlust geschaffen. „Sassen, die ursprünglich Schauspielerin war, schreibt seit 2005 Kinder- und Jugendbücher und hat die Gabe, einen äußerst sorgfältig komponierten Text, der geradezu leichtfüßig auch noch ein bisschen Kunstgeschichte, Alltagskultur und Milieustudien trägt, in eine Sprache zu fassen, die nah an der wörtlichen Rede, frisch und direkt und zugleich kunstvoll ist.“
    Erna Sassen, Ohne dich (a. d. Nieder­ländischen von Rolf Erdorf; illustriert von Martijn van der Linden; Verlag Freies Geistesleben)
  • „Kindskopf trifft Spaßbremse“: Sommer mit Krähe war Frida Nilssons erstes Kinderbuch. Jetzt ist die Autorin berühmt – und ihr Debüt auch in deutscher Übersetzung erschienen. „Man kann sich also ein ganz gutes Bild von der 1979 in Örebro geborenen Autorin machen, von ihrem Witz, von der tiefen Anteilnahme, die sie ihren Figuren entgegenbringt, und von ihrer unbedingten Wahrhaftigkeit, wenn es um Geschichten geht, die keine Ausflucht ins Seichte vertragen, selbst wenn das den Protagonisten einiges zumutet.“
    Frida Nilsson, Sommer mit Krähe (und ziemlich vielen Abenteuern) (aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger, mit Bildern von Anke Kuhl; Gerstenberg Verlag)
  • „Ein bisschen Frieden“: Bei der lit.Cologne triumphieren Kultur und Optimismus für einige Augenblicke über Corona und Zeitenwende. „Mit 71 000 Besuchern und einer Auslastung von 89 Prozent zeigten sich die Veranstalter gegenüber dieser Zeitung mit dem Zuspruch sehr zufrieden, auch wenn – die Pandemie ist noch da – zwei Dutzend Veranstaltungen ausfielen. Auch sonst war die Stimmung, um Karl Lauterbach zu zitieren, besser als die Lage. Und das tat gut, setzte der wachsenden Depression etwas Hoffnung entgegen.“

  • heute nichts

 

  • „Melusine weiß Bescheid“: Auf unterschiedlichsten Tonspuren: Judith Zanders Gedichtband im ländchen sommer im winter zur see. „Judith Zander, das hat sie in ihren bisherigen Gedichtbänden und zuletzt dem Roman Johnny Ohneland bewiesen, ist eine Autorin, die mit großer Kunstfertigkeit den Fundus der antiken und mittelalterlichen Mythologien nutzt, um daraus Stoffe für ihre Poetik der Selbstbehauptung zu gewinnen. Der neue Gedichtband betreibt nun ein anmutiges Vexierspiel mit Motiven der Liebeslyrik, des Minnesangs und der barocken Vergänglichkeits-Topik, um die Lebensbewegung und die Sehnsuchtslinien (‚desire lines‘) zweier Liebender vorzuführen.“
    Judith Zander, im ländchen sommer im winter zur see. Gedichte (mit Fotografien der Autorin; dtv)
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