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„Es handelt sich auch um ein interaktives Buch mit QR-Codes, die den Leser an die schönsten Orte der Insel führen“

Eric Weißman:  „Die ideale Lektüre zu jeder Zeit – entweder während man schon auf der Insel ist, oder zur Vorfreude auf den bald anstehenden Urlaub oder wenn man seine Sylt-Sehnsucht stillen möchte. Es gibt übrigens noch kein Buch eines Maklers, der Geschichten aus seinem Berufsalltag aufgeschrieben hat. Die Sparte ‚Berufs-Memoir‘ hat Hochkonjunktur“

Eric Weißmann entschied sich bereits als junger Mann für seinen Sehnsuchtsort Sylt. Seit über zehn Jahren ist er dort als Immobilienmakler tätig. Nun hat er ein Buch geschrieben. In Aber bitte mit Reet! (Knaur) schreibt er über seine  – teils unglaublichen – Erlebnisse als Makler, über die Vorzüge der „Lieblingsinsel der Deutschen“ und seinen – oftmals verrückten – Berufsalltag. Anlass für Fragen:

BuchMarkt: In Ihrem Buch erzählen Sie Geschichten, der „schönsten Insel der Welt“? Was verbindet Sie so sehr mit der Insel Sylt?

Eric Weißmann: Ich liebe die Insel seit meiner Jugend und freue mich, heute hier leben zu dürfen. Sylt ist ein inspirierender Kraftort und mit Abstand das beliebteste Urlaubsziel in Deutschland. Hier passiert unglaublich viel, manches gut sichtbar in den Bars, am Strand oder auf der Straße – anderes wiederum gut versteckt hinter den hohen Hecken, die so gerne um die Reetdach-Häuser in den Dünen gepflanzt werden.

Durch Klick aufs Cover geht’s zum Buch

Worum geht es denn in dem Buch ganz konkret?

Es geht um Inselgeschichten und Meer … viele lustige Anekdoten aus meinem Berufsalltag als Immobilienmakler auf Sylt und auch wertvolle Tipps aus erster Hand vom „Insel-Insider“ sozusagen.

Es handelt sich auch um ein interaktives Buch mit QR-Codes, die den Leser an die schönsten Orte der Insel führen. Kurze Filmen stellen einzelne Spots der Insel vor und machen Sylt so sehr erlebbar – selbst aus der Ferne. Eine Leserin sagte mir, sie würde förmlich das Meer riechen und den Wind spüren, wenn sie in meinem Buch liest.

Klingt humoristisch. Oder sind auch ernstere Stories dabei?

Ja, meine Leser werden vorwiegend lachen und staunen. Aber ich setze mich auch mit der touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Insel auseinander, z. B. im Kapitel „Quo vadis Sylt?“. Sylt können sich viele Einwohner heute kaum noch leisten, Personal aus den Hotels oder Restaurants wohnt wegen der hohen Mieten oft auf dem Festland und reist jeden Tag ein und wieder ab.

Sind die Geschichten zusammenhängend oder auch häppchenweise lesbar?

Es handelt sich um kurze Kapitel und es ist ein sehr gutes Buch für „zwischendurch“. Man kann es sich immer mal wieder zu Gemüte führen und sich wegträumen oder auch anderen spontan daraus vorlesen.

Die ideale Urlaubslektüre also?

Ja, auf jeden Fall die ideale Lektüre zu jeder Zeit – entweder während man schon auf der Insel ist, oder zur Vorfreude auf den bald anstehenden Urlaub oder wenn man seine Sylt-Sehnsucht stillen möchte. Es gibt übrigens noch kein Buch eines Maklers, der Geschichten aus seinem Berufsalltag aufgeschrieben hat. Die Sparte „Berufs-Memoir“ hat Hochkonjunktur.

Wie entstand überhaupt die Idee, darüber ein Buch zu schreiben?

Ich wollte meine Erlebnisse mit den Lesern teilen und auch den Beruf des Immobilienmaklers einmal fernab vom Klischee darstellen. In Laufe meiner 15 Jahre als Makler auf Sylt ist soviel Kurioses passiert, das kann ich doch nicht für mich behalten 🙂

An wen richtet sich das Buch, welche Leserschaft wollen Sie damit erreichen?

Das Buch ist für Sylt-Fans und alle, die es noch werden wollen. Aber auch für Leser, die sich für das Leben der sog. „Schönen und Reichen“ interessieren. Ich nenne zwar keine Namen aber es ist trotzdem unterhaltsam, wenn man erfährt, was die Leute so alles mit ihrem Geld anstellen, ich sage nur: Kaschmir-Pullover in der Sauna trocknen, Bargeld in 5-stelliger Betragshöhe in der Besteckschublade aufbewahren…

Man muss also gar nicht unbedingt so sehr Sylt-Liebhaber sein, wie Sie es sind?

Nein, das muss man nicht sein – aber was ist falsch daran, ein Sylt-Liebhaber zu werden? Ich denke, mein Buch macht schon Lust auf einen Urlaub auf Sylt – oder sogar eine Immobilie 😉

Mit welchem Argument kann der Buchhändler das Buch ideal verkaufen?

Wir – also der Verlag und ich – erhielten einige Zuschriften und Rückmeldungen auf das Buch von Buchhändlern: Wer aufgrund der aktuellen Situation in der Welt nicht selbst verreisen möchte oder kann, hat hier eine kurzweilige, interessante Möglichkeit, den Alltag für zumindest eine Zeit zu verlassen und mit mir auf eine Reise nach Sylt zu gehen.

Welche drei Wörter beschreiben das Buch ideal?

Aber bitte (mit) Reet! – Oder: Berufs-Memoir, Reise, Unterhaltung

Welche Frage, die wir nicht gestellt haben, hätten Sie dennoch gerne beantwortet?

Gerne: Haben Sie vor, noch weitere Bücher über Sylt zu schreiben?

Hier können Sie dies tun:

Ja, ich habe noch viele Ideen und Sylter Geschichten in der Tasche – Sie dürfen also gespannt sein 🙂

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