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Preis der Hotlist geht an den Guggolz Verlag

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis der Hotlist geht 2022 an den Guggolz Verlag für Viktor Schklowskis Roman Zoo, aus dem Russischen übersetzt von Olga Radetzkaja.
„Die Jury verleiht den Preis der Hotlist 2022 dem Berliner Guggolz Verlag für das Verdienst, Viktor Schklowskis Zoo. Briefe nicht über Liebe, oder die dritte Heloisewiederentdeckt und in neuer, auf der russischsprachigen Erstausgabe von 1923 basierender Übersetzung zugänglich gemacht zu haben. Ausgezeichnet wird der Verlag für einen herausragend edierten sowie anspruchsvoll gestalteten Band, in dem Schklowski (1893– 1984) mit der subversiven Stimme des sowjetischen Emigranten ein eigenwilliges, hochgradig poetisches Panorama des russischen Berlin von vor einhundert Jahren entfaltet“, so die Jury in ihrer Begründung.

Der Aviva Verlag erhält für Aphra Behn, Werke in zwei Bänden, herausgegeben und aus dem Englischen übersetzt von Tobias Schwartz, den Dörlemann ZuSatz und damit einen Satzkosten-Gutschein im Wert von 1.500 Euro.
„Tobias Schwartz hat Texte von Aphra Behn (1640–1689) für AvivA übersetzt: Diese Autorin hat uns viel zu sagen. Die Palette der Themen ist groß, der stilistische Auftritt forsch, die Gestaltung begeistert.“, urteilt die Jury.

Der Jury gehören 2022 an:
Thorsten Dönges (Kurator literarisches Programm und Leiter Autor*innenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin LCB), Berlin
Caroline Fetscher (Journalistin, Redakteurin des Tagesspiegel in den Bereichen Kultur und Politik), Berlin
Andrea Fredriksson-Zederbauer (Co-Herausgeberin der Zeitschrift wespennest und Übersetzerin aus dem Schwedischen), Wien
Laura Frei (Buchhändlerin sec 52 und Historikerin), Zürich
Katharina Herrmann (Bloggerin auf kulturgeschwaetz.de, freie Kritikerin und Autorin, Deutschlehrerin), München

Die Preisverleihung, moderiert von Anna Engel, fand am Freitagabend, 21.10.2022, im Literaturhaus Frankfurt statt.

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