Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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- David Graeber, Piraten. Auf der Suche nach der wahren Freiheit. (aus dem Englischen von Werner Roller; Klett-Cotta Verlag)
- Siegfried Kohlhammer, Piraten. Vom Seeräuber zum Sozialrevolutionär. (zu Klampen Verlag)
„Prominenz in Göttingen“: Benjamin Franklin kam im Juli 1766 nach Göttingen, wo er den Staatswissenschaftler Gottfried Achenwall traf. Die Gespräche der beiden kamen zunächst als Artikelserie heraus und liegen nun in einem Band vor. „Von Februar bis April 1767 erschienen im ‚Hannoverischen Magazin‘ die Protokolle seiner Lehrgespräche über die gerade entstehende Demokratie. Sie liegen jetzt in einer ebenso elegant eingeleiteten wie umsichtig kommentierten Neuausgabe vor.“
- Benjamin Franklin und Gottfried Achenwall, Amerika 1766. Anmerkungen über Nordamerika, und über dasige Grosbritannische Colonien. (hrsg. von H. Detering und L. Kunze; Wallstein Verlag)
„Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat ihre Tücken“: Es muss nicht Harvard, London oder Berlin sein: Ein international angelegter Sammelband über die Erfahrungen exilierter Akademiker.
- Academics in Exile. Networks, Knowledge Exchange and New Forms of Internationalization. (hrsg. von V. Axyonova, F. Kohstall, C. Richter; transcript Verlag)
„Lasst Bilder sprechen“: Der Beginn moderner Bildzeichen: Günther Sandner erzählt, wie Rudolf Modley und Margaret Mead das Glyphs-Projekt vorantrieben. „‚Glyphs‘ hieß das Mitte der Sechzigerjahre von Modley und der damals wie heute ungleich bekannteren amerikanischen Anthropologin Margaret Mead (1901 bis 1978) betriebene Projekt, kulturübergreifende Verständigung jenseits politisch-ökonomischer Durchsetzungsmacht zu ermöglichen. (…) Dass aus diesem Projekt nichts wurde, verwundert angesichts dieser hoch gesteckten Ziele natürlich nicht. Aber auch die Umstände des Scheitern des Projekts sind bei Sandner aufschlussreich dargestellt.“
- Günther Sandner, Weltsprache ohne Worte. Rudolf Modley, Margaret Mead und das Glyphs-Projekt. (Turia + Kant Verlag)
„Verfassungsschutz für Literatur“: 2003 wurde Maxim Billers Roman Esra von der Justiz aus dem Verkehr gezogen. Die Kunstfreiheit ist in Karlsruhe unterbelichtet.
- Ha Jin, Der verbannte Unsterbliche – Das Leben des Li Bai. (a. d. Eng. v. Susanne Hornfeck; Matthes & Seitz)