Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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- Megan Abbott, Aus der Balance (aus dem Amerikanischen von Karen Gerwig und Angelika Müller; Pulp Master Verlag)
„Im Gehäuse der Hörigkeit“: Krimis in Kürze von Henrik Siebold, Anne Freytag, Kenneth Fearing.
- Henrik Siebold, Schattenkrieger (Aufbau)
- Anne Freytag, Mind Gap (dtv)
- Kenneth Fearing, Die große Uhr (Elsinor)
„Die Wut tut ihr nicht gut“: Was die Gewalt gegen Frauen mit dem Matriarchat zu tun hat: Die argentinische Autorin Claudia Piñeiro überzeugt mit dem preisgekrönten Roman Kathedralen. „Kathedralen erscheint in der kommenden Woche endlich auch hierzulande. Das 2021 mit dem Premio Dashiell Hammett für den besten spanischsprachigen Krimi ausgezeichnete Werk der argentinischen Autorin und Frauenrechtlerin Claudia Piñeiro (Elena weiß Bescheid) nimmt es mit einer Form von Extremismus auf, der sich inmitten der Gesellschaft gut hinter einer Fassade der Normalität und der uneigennützigen Fürsorge verbirgt.“
- Claudia Piñeiro, Kathedralen. Roman. (aus dem Spanischen von Peter Kultzen; Unionsverlag)
„Blut tut ihr gut“: Nature writing mit Gewaltverbrechen: Jamey Bradburys Debüt Wild führt in die tiefste Wildnis Alaskas – und zum härtesten Schlittenrennen der Welt. „Die Grenzen zwischen Mensch, Tier und Vampir lässt Bradbury verschwimmen; ihre Protagonistin ist ein radikaler Gegenentwurf zu jeder Form zivilisatorischer Regeln. Der Roman kümmert sich nicht um Genregrenzen, und er spielt mit Geschlechterfragen. Vor dem Setting einer übermächtigen Natur und eines Landes im Vor-Digitalzeitalter entsteht ein Wechselspiel zwischen ‚inside‘ und ‚outside‘, ein schwebender Erzählstrom, von Metamorphosen getrieben.“
- Jamey Bradbury, Wild. Roman. (aus dem Amerikanischen von Lydia Dimitrow; Lenos Verlag)
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Sebastian Teupe, Zeit des Geldes. Die deutsche Inflation zwischen 1914 und 1923 (Campus-Verlag)
„‚Durchsteigen‘ unter der Glaskuppel“: Livia Gerster fragt, wie junge Abgeordnete arbeiten. „Womit wir – kein Buch über Generationen ohne Diskussion über den Generationenbegriff – beim Problem wären. Denn wenn es darum geht, was „die Millennials“ von „den Boomern“ unterscheidet, werden Abgeordnete nicht mehr als Abgeordnete gesehen, sondern als Teil einer Gruppe, die zunächst nur durch ihr Geburtsdatum zusammengehalten wird.“
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Livia Gerster, Die Neuen. Eine Generation will an die Macht. (Verlag C. H. Beck)