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Viktor Martinowitsch präsentierte „Nacht“ in München

Viktor Martinowitsch (l.) und Christian Strasser

Am 23.3.2023 stellte der in Minsk (Belarus) lebende Autor Viktor Martinowitsch (links im Bild) im Münchner Volkstheater seinen soeben erschienenen dystopischen Gesellschafts- und Liebesroman Nacht – eine Parabel, wie er selber sagte – vor. Europa-Verleger Christian Strasser (rechts im Bild) moderierte das Gespräch, zu dem fast 100 Gäste gekommen waren. Viele in München lebende Exil-Weissrussinnen und  -Weissrussen belebten das mehrsprachige Gespräch über Heimat, Sprache und Leben in bedrohlichen Zeiten auf eindringliche Weise.

Der Autor fühle sich in Deutschland „wahrgenommen“, was in seiner Heimat Belarus – auch aufgrund der Tatsache, daß sein Originalverlag den Betrieb einstellen mußte – nicht mehr gegeben sei. Nach der Lesung und dem Gespräch zum Roman fand abends im Münchner Volkstheater die Premiere zu „Revolution“ statt, ein Stück, zu dem Martinowtischs gleichnamiger Roman die Vorlage bildete. Aufführung: ausverkauft.

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