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Berlin: Read-in zum Jahrestag der Bücherverbrennung

Das Projekt #BurnedBooks will am 10 Mai am Brandenburger Tor in Berlin an die Bücherverbrennung 1933 erinnern. Wie die Veranstalter mitteilen, soll um 14 Uhr gemeinsam ein öffentliches Read-in starten. Initiator ist der Berliner Autor und Filmemacher Christian Stahl. Die literarische Leitung hat Jörg Braunsdorf von der Tucholsky-Buchhandlung. Das Read-in startet um 14 Uhr. Geplant sei ein stiller Flashmob gemeinsam mit Schüler*innen, Autor*innen und Bürger*innen, bei dem alle eingeladen sind, „ein verbranntes oder verbotenes Buch mitzubringen und sich dem subversiven Akt des Lesens anzuschließen“, so Stahl. „Als in Berlin die Bücher brannten, verbrannte auch die Erinnerung an viele der Dichter*innen.“

Christian Stahl und Jörg Braunsdorf

Am selben Tag startet die Initiative #BurnedBookTok, ein TikTok Projekt, um die Schicksale verbrannter Autorinnen und Autoren zu vergegenwärtigen und um die Geschichten von 1933 mit den Mitteln von 2023 zu erzählen. „Wir haben heute die Chance, uns an Lili Grün, Rahel Sanzara, oder Jakob van Hoddis zu erinnern und ihre Texte dank Social Media einer neuen Generation von Leser*innen zugänglich zu machen“, betont Sabine Devins, die Social Media Direktorin des Projekts. Leider sei zensierte Literatur wieder ein sehr aktuelles Thema, so Devins weiter.

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