Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Der Freitag
Herzblut Die schottische Autorin A. L. Kennedy ist wütend, streitbar und unbequem. Sie ist die Querulantin, die wir dringend brauchen. Ihr neuer, engagierter Roman handelt von einem „barmherzigen Land“
von Götz Eisenberg
J.M. Coetzees „Der Pole“: Wie viel Alter ego steckt in diesem Liebesroman?
Literatur Auf knapp 150 Seiten entfaltet der Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee eine selbstironische, zarte Liebesgeschichte. „Der Pole“ ist ein großartiges Buch über die Liebe, Fremdheit und Sprache als verbindendes Element
von Irmtraud Gutschke
Mit Wiedererkennungeffekt: Dino Pešuts Generationenroman „Daddy Issues“
Europa Die junge kroatische Literatur wartet noch darauf, entdeckt zu werden. Dino Pešuts Roman „Daddy Issues“ erzählt zärtlich und wütend von einem Vater-Sohn-Konflikt
von Vojin Saša Vukadinović
Nimm die Spitzhacke: Christine de Pizans frühfeministische Streitschrift
Frühfeministin Die Italienierin Christine de Pizan gilt als erste Frau, die von ihrem Schreiben leben konnte. Um 1400 erschien ihr „Buch von der Stadt der Frauen“. Michael Jäger über ein Buch, das zum literarischen Kanon gehören sollte
von Michael Jäger
Die Zeit
„Liebe im Zwischenreich: Niemand kann so glänzend nachdenken, indem er erzählt, und erzählen, indem er nachdenkt“
- J. M. Coetzee, Der Pole, aus dem Engl. von Reinhild Böhnke; S. Fischer
„Ein Meisterwerk aus dem Nichts: Fast neunzig Jahren nach seiner Entstehung erscheint der grandiose Roman des Exilrussen Mark Aldanow erstmals auf Deutsch“
- Mark Aldanow: Der Anfang vom Ende, aus dem Russischen von Andreas Weihe; Rowohlt