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Umgeblättert heute: „Ein ebenso kluges wie spannendes Buch über Vorurteile, kindliche Ängste und deren Bewältigung“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Tourist des eigenen Triumphzugs“: Auch mit der Kamera beherrschte er die Kunst der gelungenen Komposition: Ein Band versammelt Fotos von Paul McCartney aus den Jahren 1963 und 1964. „Knapp 1000 Fotos hat McCartney zwischen Dezember 1963 und Februar 1964 gemacht und in seinem Privatarchiv als Negative und Kontaktbögen aufbewahrt. 275 davon sind für das Buch ausgewählt worden und werden damit, wie es heißt, erstmals „außerhalb des unmittelbaren Freundes- und Familienkreises gezeigt“. Die Frage ist unvermeidlich: Werden die jetzt nur publiziert, weil es sich um Paul McCartney handelt, oder kann – beziehungsweise konnte, als er 21 Jahre jung war – der Mann tatsächlich was? Er konnte was: Die Motive und Bildausschnitte belegen, dass McCartney die Komposition auch in visueller Hinsicht beherrschte.“

  • Paul McCartney, 1964 – Augen des Sturms. Fotografien und Betrachtungen. (aus dem Englischen von Conny Löschu; C. H. Beck Verlag)

„Schwarze Kunst“: Für die Leser: Ein Sammelband präsentiert Aufsätze über Wesen und Möglichkeiten, Erforschung und Interpretation der Typographie. „Im jüngsten Band der ‚Bibliothek des Buchwesens‘ versammeln Ursula Rautenberg und Anja Voeste zwanzig Aufsätze, die neue Sichten auf Wesen und Möglichkeiten der Typographie, ihre Erforschung und Interpretation ausbreiten. Deutlich wird dabei vor allem, wie schwankend der Grund ist, auf dem sich die Forschung bewegt.“

  • „Typographie“. Theoretische Konzeptionen, historische Perspektiven, künstlerische Applikationen. (hrsg v. U. Rautenberg und A.Voeste; Anton Hiersemann Verlag)

Bis zum Mond und zu­rück“: Weit weg, ganz nah – und sehr le­cker: In drei neu­en Bil­der­bü­chern ist der Erd­tra­bant ein Sehn­suchts­ort.

  • Nicolás Schuff und Ana Sender, Kommst du mit zum Mond. (aus dem Spanischen von Elisabeth Leuthardt; Knesebeck Verlag)

  • Michael Grejniec, Wie schmeckt der Mond? (Bohem Verlag)

  • Gosia Herba und Mikołaj Pa, Der Elefant auf dem Mond. (aus dem

    Polnischen von Dorota Stroińska; Achse Verlag)

„Gegen Schwermut hilft Almuth“: Ein Kinderroman mischt Bedrohlichkeit mit Komik. „In Almuth und der Hühnersommer geht es um viel, es hätte eines der Wir-haben-da-ein-Problem-Bücher werden können, die es in der Literatur für Kinder und Jugendliche zuhauf gibt. Doch weil Mareike Krügel das Komische und das Bedrohliche, und auch ‚U‘ und ‚E‘ souverän miteinander verbindet, kommt dabei eine sehr vergnügliche Sommerlektüre heraus.“

  • Mareike Krügel, Almuth und der Hühnersommer. (mit Illustrationen von Melanie Garanin; Beltz & Gelberg)

„Einsame Kinder“: Jess Kidd erzählt vom Untergang der Batavia – und von einer ganz anderen Geschichte, 361 Jahre später. „Jess Kidd ist mit „Die Insel der Unschuldigen“ ein ebenso kluges wie spannendes Buch über Vorurteile, kindliche Ängste und deren Bewältigung gelungen. (…) Jess Kidds sechstes Buch ist zweifellos ihr bestes, obwohl – oder vielleicht weil – es ganz ohne Gespenster auskommt. Dass es auch Witz hat, braucht man bei dieser Autorin kaum eigens zu erwähnen.“

  • Jess Kidd, Die Insel der Unschuldigen. Roman. (a. d. Engl. v. Werner Löcher-Lawrence; DuMont)

„Wie Kai anfängt, über Opa nachzudenken“: Zoran Drvenkars kluges und kunstvolles Kinderbuch über den Krieg. „Zoran Drvenkars Buch Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück zeigt jungen Leserinnen und Lesern, wie nah vermeintlich ferne Kriege sind – ob sie in der Vergangenheit liegen oder gegenwärtig ein anderes Land verwüsten.“

  • Zoran Drvenkar, Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück. (Hanser)
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